Energiearmes Pferdefutter für Gewichtsmanagement
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Gewichtsmanagement beim Pferd beginnt mit der passenden Ration
Ein unausgewogenes Verhältnis zwischen Energieaufnahme und Bewegung kann dazu führen, dass Pferde mit der Zeit deutlich an Gewicht zunehmen. Besonders häufig betrifft dies leichtfuttrige Pferde, Robustpferderassen, Ponys und Freizeitpferde mit einem vergleichsweise geringen Energiebedarf.
Typische Hinweise auf eine Gewichtszunahme sind ausgeprägte Fettpolster am Mähnenkamm, hinter der Schulter, im Bereich der Rippen oder am Schweifansatz. Neben dem äußeren Erscheinungsbild verändert sich dadurch häufig auch der tatsächliche Futterbedarf des Pferdes.
Eine bedarfsgerechte Fütterung verfolgt deshalb nicht das Ziel einer möglichst schnellen Gewichtsabnahme. Entscheidend ist vielmehr eine kontrollierte Anpassung der gesamten Ration. Dabei sollten Energiegehalt, Raufuttermenge, Nährstoffversorgung, Haltung und Bewegungsumfang gemeinsam betrachtet werden.
Im Pferdefuttershop findest du energiearme, zuckerreduzierte und getreidefreie Futtermittel, mit denen sich die Ration leichtfuttriger Pferde individuell zusammenstellen lässt.
Raufutter als Grundlage der Pferdefütterung richtig einplanen
Raufutter bleibt auch bei einem Pferd mit hohem Körpergewicht die Basis des täglichen Futterplans. Die verfügbare Menge sollte jedoch kontrolliert, auf das jeweilige Pferd abgestimmt und nicht nach Augenmaß verteilt werden.
Für die Rationsplanung sind unter anderem das angestrebte Körpergewicht, die Qualität des Raufutters, die Haltungsform, der Bewegungsumfang und die Dauer der täglichen Fresszeiten relevant. Eine abrupte oder übermäßig starke Einschränkung des Raufutters ist keine geeignete Strategie.
Eine Heuanalyse kann wertvolle Informationen über den Energie-, Zucker-, Protein- und Mineralstoffgehalt liefern. Auf dieser Grundlage lässt sich die gesamte Tagesration genauer berechnen. Auch optisch spät geerntetes oder grobstängeliges Heu ist nicht automatisch energie- oder zuckerarm.
Engmaschige Heunetze, zeitgesteuerte Raufen oder mehrere kleine Futterstellen können dabei helfen, die Aufnahmegeschwindigkeit zu reduzieren und die Fressdauer zu verlängern. Dabei müssen Netzgröße, Aufhängung und Fresshaltung stets pferdegerecht gewählt werden.
Energiearmes und zuckerreduziertes Pferdefutter gezielt auswählen
Leichtfuttrige Pferde benötigen häufig kein klassisches Kraftfutter mit hoher Energiedichte. Wird dennoch ein Krippenfutter eingesetzt, sollte dessen Menge in die gesamte Rationsberechnung einbezogen werden.
Geeignet sind insbesondere strukturreiche und energiearme Pferdefutter, die in einer bedarfsgerechten Portionsgröße verfüttert werden können. Je nach individueller Ration können zucker- und stärkearme oder getreidefreie Rezepturen eine passende Wahl sein.
Begriffe wie „getreidefrei“, „zuckerarm“ oder „stärkearm“ sollten jedoch nicht isoliert bewertet werden. Entscheidend sind die vollständige Zusammensetzung, die analytischen Bestandteile, die empfohlene Tagesmenge und der Energiegehalt des jeweiligen Produkts.
Auch vermeintlich kleine Mengen energiereicher Futtermittel, Leckerlis oder zusätzlicher Snacks können sich über den Tag summieren. Deshalb sollten sämtliche Futtermittel und Belohnungen bei der Rationsplanung berücksichtigt werden.
Protein und Aminosäuren bedarfsgerecht berücksichtigen
Eine energiereduzierte Fütterung bedeutet nicht, dass gleichzeitig alle Nährstoffe stark reduziert werden sollten. Wird die gesamte Futtermenge ohne Rationsberechnung gekürzt, kann auch die Versorgung mit Protein und essenziellen Aminosäuren sinken.
Gerade bei Pferden in regelmäßigem Training sollten Energiezufuhr und Proteinversorgung getrennt voneinander beurteilt werden. Ziel ist eine ausgewogene Ration, die zum Alter, zur Haltung, zum Trainingszustand und zur tatsächlichen Arbeitsleistung des Pferdes passt.
Als Bestandteile der Ration kommen beispielsweise ausgewählte proteinreiche Einzelfuttermittel oder strukturreiche Komponenten infrage. Ob und in welcher Menge Luzerne, Grünmehlprodukte oder andere Proteinquellen geeignet sind, hängt von der übrigen Fütterung ab.
Eine Rationsberechnung schafft Klarheit darüber, ob das vorhandene Raufutter bereits ausreichend Protein liefert oder ob eine gezielte Ergänzung sinnvoll ist. Dabei sollte stets die empfohlene Fütterungsmenge des jeweiligen Produkts beachtet werden.
Mineralfutter für leichtfuttrige Pferde passend dosieren
Wird energiereiches Kraftfutter reduziert oder vollständig aus dem Futterplan entfernt, sollte die Mineralstoff- und Vitaminversorgung neu überprüft werden. Raufutter allein deckt nicht in jeder Ration sämtliche Mengen- und Spurenelemente im passenden Verhältnis ab.
Ein konzentriertes Mineralfutter kann deshalb eine praktische Ergänzung sein. Für leichtfuttrige Pferde eignen sich häufig Produkte, die bereits in einer kleinen Tagesmenge verfüttert werden und nur wenig zusätzliche Energie liefern.
Bei der Auswahl sollten neben dem Zucker- und Stärkegehalt insbesondere die Deklaration, die enthaltenen Mineralstoffe, die Dosierung und die Zusammensetzung der Gesamtration berücksichtigt werden. Eine möglichst lange Zutatenliste ist dabei kein Qualitätsmerkmal.
Mineralfutter sollte nicht pauschal mit weiteren Ergänzungsfuttermitteln kombiniert werden. Werden mehrere Produkte gleichzeitig eingesetzt, können sich einzelne Nährstoffe überschneiden. Ein Vergleich der Deklarationen hilft, unnötige Mehrfachergänzungen zu vermeiden.
Mash, Struktur- und Ergänzungsfutter bewusst einsetzen
Mash und eingeweichte Futtermittel werden häufig als schmackhafte Ergänzung oder zur Aufnahme zusätzlicher Flüssigkeit verwendet. Für leichtfuttrige Pferde sind insbesondere Produkte interessant, deren Energie-, Zucker- und Stärkegehalte zur übrigen Ration passen.
Getreidefreie Mash-Sorten können eine Alternative zu klassischen Rezepturen mit hohen Getreideanteilen sein. Trotzdem sollten auch sie nicht unbegrenzt verfüttert werden. Maßgeblich sind die Zusammensetzung, die empfohlene Portionsgröße und die Häufigkeit der Fütterung.
Leinsaatprodukte, Grünfaserprodukte, unmelassierte Rübenschnitzel oder ausgewählte Kräutermischungen können abhängig vom individuellen Futterplan eingesetzt werden. Sie sollten jedoch immer einen klaren Zweck innerhalb der Ration erfüllen und nicht allein aufgrund allgemein formulierter Wirkversprechen ausgewählt werden.
Wer mehrere Ergänzungsfuttermittel kombiniert, sollte besonders auf die Gesamtmenge und mögliche Überschneidungen achten. Wenige gezielt ausgewählte Komponenten sind häufig übersichtlicher als eine Vielzahl unterschiedlicher Zusatzprodukte.
Fütterung, Haltung und Bewegung gemeinsam betrachten
Eine angepasste Fütterung ist ein wichtiger Bestandteil des Gewichtsmanagements. Ebenso entscheidend sind regelmäßige Bewegung, ausreichende freie Aktivität und eine Haltungsform, die das Pferd zu natürlicher Fortbewegung anregt.
Welche Bewegung geeignet ist, hängt vom Alter, Trainingszustand, Körpergewicht und der bisherigen Belastung des Pferdes ab. Spaziergänge, Bodenarbeit, kontrolliertes Longieren, Ausritte und gymnastizierende Arbeit können schrittweise in den Alltag integriert werden.
Trainingsumfang und Intensität sollten langsam gesteigert werden. Ein Trainingsplan oder eine Aufzeichnung der tatsächlich geleisteten Bewegung kann dabei helfen, die Entwicklung nachvollziehbar zu machen. Bei untrainierten oder deutlich übergewichtigen Pferden sollte der Einstieg besonders umsichtig erfolgen.
Zur Gewichtskontrolle eignen sich regelmäßige Messungen mit einem Gewichtsmaßband, Fotos aus vergleichbaren Perspektiven und die wiederholte Beurteilung des Körperzustands. Einzelne Tageswerte sind weniger aussagekräftig als die Entwicklung über mehrere Wochen.
Energiearmes Pferdefutter online im Pferdefuttershop kaufen
Im Pferdefuttershop findest du eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Pferdefutter für leichtfuttrige Pferde, Ponys und Robustpferderassen. Das Sortiment reicht von energiearmen und getreidefreien Krippenfuttern über zuckerreduzierte Struktur- und Mash-Produkte bis zu konzentrierten Mineralfuttern.
Anhand der Produktbeschreibungen, Deklarationen und analytischen Bestandteile kannst du verschiedene Futtermittel miteinander vergleichen und passend zur vorhandenen Ration auswählen. Beachte dabei immer die Fütterungsempfehlung des Herstellers und die individuelle Situation deines Pferdes.
Eine langfristig geeignete Ration entsteht aus dem Zusammenspiel von Raufutterqualität, kontrollierter Futtermenge, bedarfsgerechter Nährstoffversorgung und angemessener Bewegung. Deutliche oder unerwartete Gewichtsveränderungen sollten fachlich abgeklärt werden.
Entdecke jetzt energiearmes Pferdefutter für leichtfuttrige Pferde und stelle den Futterplan deines Pferdes Schritt für Schritt bedarfsgerecht zusammen.