Pferdefutter für den Stoffwechsel – bedarfsgerecht und ausgewogen füttern
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Stoffwechselgerechtes Pferdefutter gezielt auswählen
Der Stoffwechsel des Pferdes umfasst zahlreiche Vorgänge, bei denen aufgenommene Nährstoffe verarbeitet, umgewandelt und im Organismus genutzt werden. Eine ausgewogene Fütterung liefert dafür Energie, Proteine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine in bedarfsgerechten Mengen.
Wie eine geeignete Ration aussieht, hängt vom einzelnen Pferd ab. Alter, Rasse, Körpergewicht, Haltungsform, Bewegungsumfang, Trainingsintensität und die Qualität des Raufutters spielen dabei eine wichtige Rolle. Besonders leichtfuttrige Pferde, Senioren und Pferde mit geringer Arbeitsleistung benötigen häufig eine andere Rationsgestaltung als Sport-, Zucht- oder Arbeitspferde.
Im Pferdefuttershop findest du eine vielseitige Auswahl an Pferdefutter für eine bewusste und bedarfsgerechte Stoffwechselfütterung – von Raufutterprodukten und strukturreichen Futtermitteln bis zu Mineralfutter, Mash und ausgewählten Ergänzungsfuttermitteln.
Was bedeutet Stoffwechsel beim Pferd?
Unter dem Begriff Stoffwechsel werden alle biochemischen Prozesse zusammengefasst, bei denen der Körper Nährstoffe aufnimmt, verarbeitet und für unterschiedliche Aufgaben bereitstellt. Dazu gehören unter anderem der Energie-, Kohlenhydrat-, Fett- und Proteinstoffwechsel.
Auch der Auf- und Abbau körpereigener Substanzen, die Verwertung von Aminosäuren sowie die Nutzung von Mineralstoffen und Vitaminen sind Bestandteile dieser komplexen Vorgänge. Der Stoffwechsel ist daher kein einzelnes Organ oder klar abgegrenzter Körperbereich, sondern ein Zusammenspiel vieler Prozesse.
Die Fütterung liefert die dafür benötigten Nährstoffe. Entscheidend ist jedoch nicht eine möglichst große Menge, sondern eine Versorgung, die zum tatsächlichen Bedarf des Pferdes passt. Dauerhafte Energieüberschüsse sind ebenso wenig sinnvoll wie eine unzureichende Zufuhr wichtiger Nährstoffe.
Individuelle Faktoren bei der Stoffwechselfütterung
Pferde verwerten Futter je nach Typ, Alter und Nutzung unterschiedlich. Leichtfuttrige Rassen kommen häufig mit vergleichsweise energiearmem Futter aus, während Pferde mit hoher Arbeitsleistung oder erhöhtem Bedarf zusätzliche Energie und Nährstoffe benötigen können.
Auch Jahreszeit und Haltung beeinflussen die Ration. Weidegang, Winterfütterung, Fellwechsel, Trainingspausen oder ein veränderter Bewegungsumfang können eine Anpassung der Futtermenge erforderlich machen. Körpergewicht, Körperzustand und Entwicklung sollten deshalb regelmäßig beurteilt werden.
Bei Pferden mit tierärztlich diagnostizierten Stoffwechselerkrankungen wie Equinem Metabolischem Syndrom, PPID oder anderen gesundheitlichen Besonderheiten sollte die Fütterung gemeinsam mit der behandelnden Tierarztpraxis und einer qualifizierten Fütterungsberatung geplant werden. Futtermittel ersetzen weder eine Diagnose noch eine medizinische Behandlung.
Raufutter als Basis einer ausgewogenen Ration
Raufutter bildet die Grundlage der täglichen Pferdefütterung. Hochwertiges Heu stellt strukturreiche Pflanzenfasern bereit und sorgt für eine lange Beschäftigung mit der Futteraufnahme. Seine Inhaltsstoffe können jedoch abhängig von Pflanzenbestand, Erntezeitpunkt, Witterung und Lagerung deutlich schwanken.
Eine Heuanalyse liefert Informationen über Energie, Rohprotein, Rohfaser, Zucker und Mineralstoffe. Dadurch lässt sich besser beurteilen, welche Nährstoffe bereits über das Grundfutter aufgenommen werden und an welcher Stelle eine Ergänzung sinnvoll sein kann.
Als Ergänzung oder Alternative kommen Heucobs, Wiesencobs und andere Raufutterprodukte infrage. Sie können insbesondere bei älteren Pferden, eingeschränktem Kauvermögen oder zur Aufwertung einer Ration verwendet werden. Dabei müssen die Fütterungs- und Einweichhinweise des Herstellers beachtet werden.
Energie, Zucker und Stärke angemessen berücksichtigen
Die Energiezufuhr sollte zur Arbeitsleistung und zum Erhaltungsbedarf des Pferdes passen. Bei geringer Bewegung und guter Futterverwertung ist häufig kein klassisches Kraftfutter erforderlich. Bei höherem Energiebedarf können geeignete Krippenfutter die Ration ergänzen.
Zucker und Stärke sind dabei zwei von mehreren relevanten Bestandteilen. Ihr Gehalt sollte insbesondere bei leichtfuttrigen Pferden und bei tierärztlich vorgegebenen Rationen berücksichtigt werden. Gleichzeitig sind auch der gesamte Energiegehalt, die Fütterungsmenge, der Rohfaseranteil und die übrige Zusammensetzung entscheidend.
Getreidefreie Müslis, rohfaserreiche Pellets und strukturreiche Futtermischungen können sich für bestimmte Fütterungskonzepte eignen. Die Bezeichnung „getreidefrei“ sagt jedoch nicht automatisch etwas über den gesamten Zucker-, Stärke- oder Energiegehalt aus. Ein Vergleich der analytischen Bestandteile schafft hier mehr Transparenz.
Proteine, Aminosäuren und Mineralstoffe bedarfsgerecht ergänzen
Proteine liefern Aminosäuren, die der Organismus als Bausteine für unterschiedliche Gewebe und Stoffwechselvorgänge nutzt. Wie viel Protein ein Pferd benötigt, hängt unter anderem von Alter, Training, Arbeitsleistung und Grundfutterqualität ab.
Als Proteinquellen werden beispielsweise Luzerne, Esparsette, Saaten, Presskuchen oder Futtermittel mit zugesetzten essenziellen Aminosäuren eingesetzt. Eine zusätzliche Gabe sollte jedoch immer im Zusammenhang mit der gesamten Ration betrachtet werden.
Auch die Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen sollte zum Bedarf passen. Bei einer reinen oder überwiegend raufutterbasierten Fütterung kann ein geeignetes Mineralfutter erforderlich sein. Eine Heuanalyse und eine fachkundige Rationsberechnung helfen dabei, passende Produkte und Dosierungen auszuwählen.
Mash und Ergänzungsfutter sinnvoll einsetzen
Mash, eingeweichte Cobs und andere feuchte Futtermittel können die tägliche Ration abwechslungsreich ergänzen. Die Rezepturen unterscheiden sich jedoch deutlich hinsichtlich Rohfaser, Energie, Getreide, Zucker und weiteren Zutaten. Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf Deklaration und Analysewerte.
Ergänzungsfuttermittel werden unter anderem mit Kräutern, Bitterstoffen, Pflanzenbestandteilen, Aminosäuren, Mineralstoffen oder Vitaminen angeboten. Ihre Auswahl sollte nicht allein anhand werblicher Begriffe erfolgen, sondern anhand der enthaltenen Nährstoffe und des tatsächlichen Bedarfs.
Mehrere Ergänzungsprodukte sollten nicht unkontrolliert miteinander kombiniert werden, da sich einzelne Inhaltsstoffe überschneiden können. Bei Medikamentengaben, diagnostizierten Erkrankungen oder auffälligen Blutwerten sollte die Fütterung vorab mit der Tierarztpraxis abgestimmt werden.
Pferdefutter für den Stoffwechsel online kaufen
Im Pferdefuttershop findest du ausgewählte Futtermittel für eine bedarfsgerechte Stoffwechselfütterung. Zum Sortiment gehören unter anderem strukturreiche Müslis, rohfaserreiche Pellets, getreidefreie Pferdefutter, Heucobs, Wiesencobs, Mineralfutter, Mash und verschiedene Ergänzungsfuttermittel.
Ausführliche Produktbeschreibungen, Zutatenlisten, analytische Bestandteile und Fütterungsempfehlungen erleichtern den Vergleich. Bei der Auswahl sollten stets die gesamte Tagesration, das vorhandene Raufutter sowie Alter, Gewicht und Aktivitätsniveau des Pferdes berücksichtigt werden.
Eine durchdachte Stoffwechselfütterung bedeutet, Nährstoffe gezielt und in angemessener Menge bereitzustellen. Entdecke passendes Pferdefutter für individuelle Rationen und stelle die Fütterung deines Pferdes nachvollziehbar, ausgewogen und bedarfsgerecht zusammen.