Pferdefutter für Magen & Darm – bedarfsgerechte Fütterung für sensible Pferde
Inhalt: 25 Kilogramm (0,77 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,21 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 25 Kilogramm (1,02 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,08 €* / 1 Kilogramm)
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Inhalt: 20 Kilogramm (1,15 €* / 1 Kilogramm)
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Inhalt: 20 Kilogramm (1,15 €* / 1 Kilogramm)
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Inhalt: 20 Kilogramm (0,96 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (0,95 €* / 1 Kilogramm)
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Inhalt: 15 Kilogramm (1,45 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,00 €* / 1 Kilogramm)
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Inhalt: 20 Kilogramm (1,00 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 5 Kilogramm (2,70 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,47 €* / 1 Kilogramm)
Abgestimmtes Pferdefutter für eine sensible Verdauung
Die Verdauung des Pferdes ist eng mit der täglichen Fütterung, der Raufutterqualität und dem Fütterungsmanagement verbunden. Besonders Pferde, die sensibel auf Futterwechsel, größere Kraftfutterportionen, lange Fresspausen oder ungewohnte Situationen reagieren, benötigen eine sorgfältig zusammengestellte Ration.
In dieser Kategorie findest du ausgewählte Futtermittel für Pferde, bei deren Fütterung Magen und Darm besonders berücksichtigt werden sollen. Dazu gehören rohfaserreiche Raufutterprodukte, stärkearme oder getreidefreie Pferdefutter, eingeweichte Futtermittel, Mash sowie verschiedene Ergänzungsfuttermittel.
Bei der Auswahl kommt es nicht auf einzelne Zutaten allein an. Entscheidend ist, dass das gesamte Fütterungskonzept zum Pferd, seinem Körpergewicht, seiner Haltung, seinem Aktivitätsniveau und der vorhandenen Grundfutterration passt.
Besonderheiten des Verdauungssystems beim Pferd
Pferde sind von Natur aus auf die Aufnahme vieler kleiner, rohfaserreicher Mahlzeiten eingestellt. Ihr vergleichsweise kleiner Magen produziert kontinuierlich Magensäure, während der Speichel vor allem beim Kauen gebildet wird. Regelmäßige Raufutteraufnahme und eine ausreichende Kautätigkeit spielen deshalb eine wichtige Rolle im täglichen Fütterungsmanagement.
Im Dickdarm werden pflanzliche Faserbestandteile durch Mikroorganismen aufgeschlossen. Veränderungen der Ration sollten daher möglichst schrittweise erfolgen. Abrupte Futterwechsel, große Einzelportionen oder sehr stärkereiche Mahlzeiten können die Bedingungen im Verdauungstrakt verändern.
Bei der Rationsgestaltung sollten unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt werden:
- Dauer und Häufigkeit der Fresspausen
- Qualität und hygienischer Zustand des Raufutters
- Zucker- und Stärkegehalt der Gesamtration
- Größe und Anzahl der Kraftfutterportionen
- Zugang zu sauberem, frischem Trinkwasser
- Bewegung, Haltung und Weidegang
- individuelle Futterverwertung und Akzeptanz
Anhaltende Auffälligkeiten wie wiederkehrender Durchfall, starkes Kotwasser, Fressunlust, deutliche Verhaltensänderungen oder Anzeichen einer Kolik gehören in tierärztliche Hände. Futtermittel ersetzen keine Diagnose oder Behandlung.
Raufutter als Grundlage der Pferdefütterung
Heu, Heulage oder andere geeignete Raufutter bilden in der Regel die Basis einer pferdegerechten Ration. Sie liefern strukturwirksame Rohfaser, regen zum Kauen an und ermöglichen eine möglichst lange tägliche Futteraufnahme.
Als allgemeine Orientierung wird häufig eine tägliche Raufuttermenge von etwa 1,5 bis 2 Kilogramm Trockensubstanz je 100 Kilogramm Körpergewicht genannt. Der tatsächliche Bedarf kann jedoch je nach Körpergewicht, Energiebedarf, Raufutterart, Weideangebot und Gesundheitszustand abweichen. Für eine genaue Rationsberechnung ist außerdem entscheidend, ob sich die Mengenangabe auf das Frischgewicht oder die Trockensubstanz bezieht.
Steht nicht genügend geeignetes Heu zur Verfügung oder soll die Ration um strukturreiche Komponenten ergänzt werden, kommen beispielsweise folgende Produkte infrage:
- Heucobs und Wiesencobs
- strukturreiche Gräser- und Kräuterprodukte
- geeignete Häckselprodukte
- eingeweichte Raufutteralternativen
- rohfaserreiche Futtermittel ohne oder mit wenig Getreide
Heucobs und ähnliche Produkte müssen entsprechend der Herstellerangaben eingeweicht werden. Die empfohlene Wassermenge und Quellzeit können sich je nach Produkt deutlich unterscheiden.
Stärke- und zuckerbewusste Rationen zusammenstellen
Bei Pferden mit einer sensiblen Futterverwertung lohnt sich ein genauer Blick auf den Zucker- und Stärkegehalt der gesamten Tagesration. Nicht nur Kraftfutter, sondern auch Heu, Weidegras, Leckerlis und einzelne Ergänzungsfuttermittel können relevante Mengen liefern.
Große Kraftfutterportionen sollten nach Möglichkeit auf mehrere kleine Mahlzeiten verteilt werden. Ob ein Pferd überhaupt energiereiches Kraftfutter benötigt, hängt von seiner Arbeitsleistung, seinem Ernährungszustand und der Qualität des Grundfutters ab. Viele leichtfuttrige Pferde können einen großen Teil ihres Bedarfs bereits über Raufutter und ein passend dosiertes Mineralfutter abdecken.
Für eine zucker- und stärkebewusste Fütterung werden häufig Produkte gewählt, die folgende Merkmale aufweisen:
- geringer oder moderater Stärkegehalt
- geringer oder moderater Gesamtzuckergehalt
- getreidearme oder getreidefreie Rezeptur
- hoher Anteil strukturreicher Faserkomponenten
- kleine empfohlene Tagesfütterungsmenge
- transparente Deklaration der Inhaltsstoffe
Bezeichnungen wie „getreidefrei“, „stärkearm“ oder „zuckerreduziert“ sollten immer zusammen mit der Deklaration und den analytischen Bestandteilen betrachtet werden. Getreidefrei bedeutet nicht automatisch zucker- oder stärkefrei.
Geeignete Futterarten für magen- und darmsensible Pferde
Je nach Grundration und individuellem Bedarf können unterschiedliche Futtermittel eingesetzt werden. Dazu zählen Strukturmüslis, rohfaserreiche Pellets, Heucobs, Wiesencobs, faserbasierte Kraftfutter und spezielle Ergänzungsfuttermittel.
Häufig verwendete Futterkomponenten sind beispielsweise:
- getrocknete Gräser und Kräuter
- Rübenschnitzel und andere pektinreiche Faserquellen
- Leinsaat und Leinsamenprodukte
- Bierhefe und Hefebestandteile
- Esparsette
- Luzerne
- Apfeltrester
- ausgewählte Pflanzenöle
- Präbiotika und zugelassene probiotische Zusatzstoffe
Die Eignung eines Produktes hängt von seiner konkreten Zusammensetzung und von der Gesamtration ab. Auch eine grundsätzlich passende Zutat kann in einer ungeeigneten Menge oder Kombination zu einer unausgewogenen Versorgung führen.
Ergänzungsfuttermittel sollten deshalb nicht wahllos miteinander kombiniert werden. Insbesondere bei Produkten mit zugesetzten Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen oder technologischen und zootechnischen Zusatzstoffen sind die Fütterungshinweise und Höchstmengen zu beachten.
Mash und eingeweichte Futtermittel richtig verwenden
Mash ist ein eingeweichtes Ergänzungsfuttermittel, das je nach Rezeptur unter anderem Kleie, Leinsaat, Gräser, Kräuter, Rübenschnitzel oder weitere Faserkomponenten enthalten kann. Es wird häufig als abwechslungsreiche, wasserreiche Mahlzeit in den Futterplan integriert.
Bei der Auswahl eines Mashs sollten insbesondere der Stärke- und Zuckergehalt, die enthaltenen Getreidearten sowie die empfohlene Fütterungshäufigkeit berücksichtigt werden. Traditionelle Mash-Rezepturen können größere Mengen Weizenkleie oder Getreide enthalten, während moderne Varianten teilweise getreidefrei und stärker faserbasiert zusammengesetzt sind.
Für die sichere Zubereitung gilt:
- Dosierungsangaben des Herstellers beachten
- die vorgeschriebene Wassermenge verwenden
- empfohlene Quellzeit vollständig einhalten
- auf eine geeignete Fütterungstemperatur achten
- eingeweichte Reste nicht lange stehen lassen
- Futtergefäße nach der Mahlzeit gründlich reinigen
Auch Heucobs, Wiesencobs, Rübenschnitzel und andere quellfähige Futtermittel dürfen nur gemäß der jeweiligen Produktanleitung zubereitet werden.
Mineralfutter und Rationskontrolle sinnvoll einplanen
Wird wenig oder kein mineralisiertes Kraftfutter gefüttert, sollte die Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen überprüft werden. Ein geeignetes Mineralfutter kann dazu dienen, die Grundration entsprechend dem individuellen Bedarf zu ergänzen.
Welches Produkt passt, hängt unter anderem von der Heuqualität, dem Weidegang, der Arbeitsleistung und den bereits eingesetzten Ergänzungsfuttermitteln ab. Eine Heuanalyse liefert wertvolle Informationen über Energie, Rohprotein, Zucker und Mineralstoffgehalte und erleichtert die bedarfsgerechte Zusammenstellung der Ration.
Bei der Auswahl eines Mineralfutters sind folgende Punkte relevant:
- passende Dosierung für Körpergewicht und Ration
- Gehalte an Mengen- und Spurenelementen
- enthaltene Vitaminmengen
- Stärke- und Zuckergehalt des Trägerstoffs
- mögliche Überschneidungen mit anderen Produkten
- Akzeptanz und tägliche Fütterungsmenge
Bei komplexen Rationen, deutlichen Gewichtsveränderungen oder dauerhaft auffälligem Fress- und Kotverhalten ist eine professionelle Rationsberatung sinnvoll. Medizinische Ursachen sollten zuvor beziehungsweise begleitend tierärztlich abgeklärt werden.
Pferdefutter für Magen & Darm online auswählen
Im Pferdefuttershop findest du eine vielseitige Auswahl an Pferdefutter für eine rohfaserbetonte, stärke- und zuckerbewusste Rationsgestaltung. Das Sortiment reicht von Heucobs, Wiesencobs und Strukturprodukten über getreidearme oder getreidefreie Kraftfutter bis zu Mash, Mineralfutter und ausgewählten Ergänzungsfuttermitteln.
Nutze bei der Produktauswahl die Angaben zu Zusammensetzung, analytischen Bestandteilen, Zusatzstoffen und Fütterungsempfehlungen. So kannst du verschiedene Futtermittel vergleichen und gezielt nach Produkten suchen, die zu den Anforderungen deines Pferdes und seiner bestehenden Ration passen.
Achte besonders auf:
- einen hohen Anteil geeigneter Faserquellen
- nachvollziehbare Stärke- und Zuckerwerte
- bedarfsgerechte Fütterungsmengen
- eine schrittweise Futterumstellung
- ausreichend hochwertiges Raufutter
- regelmäßige Fütterungszeiten
- freien Zugang zu frischem Trinkwasser
Entdecke jetzt rohfaserreiche, stärkearme und ausgewählte getreidefreie Futtermittel für Pferde und stelle die tägliche Ration passend zu Haltung, Aktivität und individuellem Bedarf zusammen.