Zucker- und stärkearmes Pferdefutter für rehegefährdete Pferde
Inhalt: 15 Kilogramm (1,91 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,08 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,15 €* / 1 Kilogramm)
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Inhalt: 21 Kilogramm (1,52 €* / 1 Kilogramm)
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Fütterung individuell an das Pferd anpassen
Hufrehe kann unterschiedliche Auslöser und Begleitumstände haben. Deshalb gibt es keine Fütterung, die für jedes betroffene oder gefährdete Pferd gleichermaßen geeignet ist. Bei der Zusammenstellung der Ration sollten unter anderem die tierärztliche Diagnose, der Ernährungszustand, die Haltung, die Bewegung, die Raufutterqualität und der individuelle Energiebedarf berücksichtigt werden.
Im Pferdefuttershop findest du ausgewählte Futtermittel für Pferde mit besonderen Anforderungen an die Rationsgestaltung. Dazu gehören rohfaserreiche Raufutterergänzungen, getreidefreie Krippenfutter, energieangepasste Futtermischungen sowie Mineral- und Ergänzungsfuttermittel.
Unterschiedliche Ursachen berücksichtigen
Eine Hufrehe kann beispielsweise im Zusammenhang mit Stoffwechselerkrankungen, einer ungeeigneten Energieversorgung, plötzlichen Futterwechseln, einer sehr üppigen Weideaufnahme oder anderen gesundheitlichen Belastungen auftreten. Auch mechanische Überlastungen oder bestimmte Medikamente können eine Rolle spielen.
Bei Pferden mit EMS oder Insulindysregulation ist die Kontrolle leicht verfügbarer Kohlenhydrate besonders relevant. Bei anderen Formen der Hufrehe können dagegen zusätzliche Faktoren im Vordergrund stehen. Die Ursache sollte daher immer tierärztlich abgeklärt werden, bevor die Fütterung langfristig verändert wird.
Raufutterqualität als Basis der Ration
Raufutter ist die Grundlage der Pferdefütterung. Neben der Menge sind vor allem die hygienische Qualität, der Energiegehalt, die Struktur und die Nährstoffzusammensetzung entscheidend.
Je nach Pferd und Ausgangsration können geeignet sein:
- hygienisch einwandfreies Heu
- strukturreiches Heu mit passendem Energiegehalt
- eingeweichte Heu- oder Wiesencobs
- rohfaserreiche Raufutterergänzungen
- unmelassierte Faserprodukte
- getreidefreie Strukturkomponenten
Eine Heuanalyse ermöglicht eine genauere Einschätzung der Energie-, Protein- und Mineralstoffversorgung. Sie ist besonders hilfreich, wenn Pferde leicht zunehmen, Gewicht verlieren sollen oder nur geringe Mengen Krippenfutter erhalten.
Energie und Stärke bedarfsgerecht dosieren
Nicht jedes rehegefährdete Pferd benötigt eine besonders energiearme Ration. Während leichtfuttrige Pferde häufig mit wenig zusätzlicher Energie auskommen, können ältere, schwerfuttrige oder rekonvaleszente Pferde einen höheren Energiebedarf haben.
Getreidereiche Futtermittel liefern vergleichsweise viel Stärke und sollten deshalb nicht pauschal, sondern passend zum tatsächlichen Bedarf eingesetzt werden. Bei geringer Arbeitsleistung sind rohfaserreiche Krippenfutter häufig eine geeignete Alternative zu klassischen Getreidemischungen.
Auch getreidefreie Produkte können energiereich sein. Maßgeblich sind daher nicht einzelne Werbeaussagen, sondern die vollständige Zusammensetzung, die analytischen Bestandteile und die vorgesehene Fütterungsmenge.
Weidegang und Futterwechsel sorgfältig planen
Üppiges Weidegras kann erhebliche Mengen an Energie und leicht verfügbaren Kohlenhydraten liefern. Besonders bei leichtfuttrigen Pferden oder einer bekannten Insulindysregulation sollte der Weidegang deshalb kontrolliert und an die individuelle Situation angepasst werden.
Futterwechsel sollten möglichst schrittweise erfolgen. Das gilt sowohl für das Anweiden als auch für einen Wechsel von Heu, Krippenfutter oder Raufutterersatz. Eine langsame Umstellung gibt dem Verdauungssystem Zeit, sich an die neue Ration anzupassen.
Bei Pferden mit einer akuten Hufrehe oder deutlichen Stoffwechselauffälligkeiten sollte das Weidemanagement mit der behandelnden Tierarztpraxis abgestimmt werden.
Körpergewicht und Ernährungszustand beobachten
Übergewicht kann insbesondere bei Pferden mit EMS oder Insulindysregulation ein wichtiger Risikofaktor sein. Eine kontrollierte Gewichtsreduktion kann daher Bestandteil des Fütterungsmanagements sein. Nicht jedes Pferd mit Hufrehe-Vorgeschichte ist jedoch zu dick.
Der Ernährungszustand sollte regelmäßig anhand des Körpergewichts, des Body Condition Scores und auffälliger Fettpolster beurteilt werden. Die Ration kann anschließend an den ermittelten Bedarf angepasst werden.
Radikaler Futterentzug ist keine geeignete Maßnahme. Auch während einer Gewichtsreduktion benötigen Pferde ausreichend strukturreiches Raufutter und eine fachgerecht zusammengestellte Nährstoffversorgung.
Mineralstoffe passend zur Grundration ergänzen
Wird wenig oder kein mineralisiertes Krippenfutter eingesetzt, sollte die Mineralstoffversorgung gesondert geprüft werden. Ein geeignetes Mineralfutter ergänzt die Ration um Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine, die über das vorhandene Raufutter nicht ausreichend bereitgestellt werden.
Bei der Auswahl sind unter anderem die Heuqualität, die tägliche Futtermenge und bereits verwendete Ergänzungsfuttermittel zu berücksichtigen. Eine möglichst transparente Deklaration erleichtert den Vergleich verschiedener Produkte.
Mineralfutter sollten bedarfsgerecht dosiert werden. Eine unnötige Mehrfachversorgung mit einzelnen Spurenelementen oder Vitaminen ist zu vermeiden.
Passendes Futter für die individuelle Ration finden
Im Pferdefuttershop findest du unterschiedliche Futtermittel für Pferde mit Hufrehe-Vorgeschichte und besonderen Anforderungen an die tägliche Ration. Unser Sortiment umfasst unter anderem:
- rohfaserreiche Raufutterergänzungen
- getreidefreie Müslis und Pellets
- energieangepasste Strukturmischungen
- Heucobs und Wiesencobs
- unmelassierte Faserprodukte
- Mineralfutter mit geringer Fütterungsmenge
- ausgewählte Ergänzungsfuttermittel
Welches Produkt geeignet ist, hängt von der Ursache der Hufrehe, dem Ernährungszustand und der gesamten Futterration ab. Bei akuten Beschwerden oder einer diagnostizierten Grunderkrankung sollten Fütterungsänderungen mit der behandelnden Tierarztpraxis oder einer qualifizierten Fütterungsberatung abgestimmt werden. Futtermittel ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.