Pferdefutter für sensible Haut – bedarfsgerechte Nährstoffversorgung für Pferde
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Inhalt: 2 Kilogramm (6,29 €* / 1 Kilogramm)
Fütterung bei sensibler Pferdehaut ganzheitlich betrachten
Die Haut bildet die äußere Schutzschicht des Pferdes und ist täglich unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt. Dazu gehören unter anderem Witterung, Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit, Insekten, Reibung durch Ausrüstung sowie die Bedingungen im Stall und auf der Weide. Zeigt ein Pferd trockene, schuppige, gerötete oder besonders empfindliche Hautpartien, sollten deshalb immer mehrere Faktoren betrachtet werden.
Neben Haltung, Hygiene und einer sorgfältigen Hautpflege gehört auch eine ausgewogene Fütterung zu einem ganzheitlichen Management. Sie versorgt das Pferd mit Energie, Protein, Fettsäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Entscheidend ist dabei nicht eine möglichst große Zahl unterschiedlicher Ergänzungsfuttermittel, sondern eine bedarfsgerecht zusammengestellte Gesamtration.
Im Pferdefuttershop findest du ausgewählte Futtermittel für Pferde mit besonderen Ansprüchen an die Hautversorgung – von hochwertigem Raufutterersatz über Mineralfutter bis zu getreidearmen Ergänzungsfuttermitteln und geeigneten Futterölen.
Hautauffälligkeiten haben unterschiedliche Ursachen
Juckreiz, Schuppen, Krusten, kahle Hautstellen, Rötungen oder nässende Bereiche können sehr unterschiedliche Ursachen haben. Neben äußeren Reizen kommen beispielsweise Parasiten, allergische Reaktionen, Infektionen, ungeeignete Pflegeprodukte, mechanische Belastungen oder eine unausgewogene Ration infrage.
Futtermittel sind nicht dazu bestimmt, Hauterkrankungen zu diagnostizieren, zu behandeln oder zu heilen. Neu auftretende, starke, wiederkehrende oder länger anhaltende Hautveränderungen sollten deshalb tierärztlich abgeklärt werden. Das gilt insbesondere, wenn das Pferd unter ausgeprägtem Juckreiz leidet, offene Hautstellen entstehen oder sich sein Allgemeinbefinden verändert.
Eine Überprüfung der Fütterung kann parallel sinnvoll sein. Dabei werden unter anderem Raufuttermenge, Mineralisierung, Energiezufuhr, Proteinversorgung und sämtliche Ergänzungsfuttermittel berücksichtigt. So lässt sich feststellen, ob die Gesamtration zum individuellen Bedarf des Pferdes passt.
Raufutter als Grundlage der täglichen Pferdefütterung
Hochwertiges Raufutter bildet die Basis nahezu jeder ausgewogenen Pferderation. Je nach Pferd, Haltungsform und Qualität des Futters kommen vor allem Heu sowie ergänzend geeignete Raufutterprodukte infrage. Die benötigte Menge sollte individuell anhand des Körpergewichts, des Ernährungszustands und der übrigen Rationsbestandteile festgelegt werden.
Wichtige Qualitätsmerkmale sind eine hygienisch einwandfreie Beschaffenheit, ein angenehmer Geruch und eine möglichst geringe Belastung durch Staub, Schimmel oder Fremdkörper. Die tatsächlichen Nährstoffgehalte können je nach Erntezeitpunkt, Pflanzenbestand, Standort und Lagerung deutlich variieren.
Bei unzureichender Heuqualität, eingeschränkter Kaufähigkeit oder zusätzlichem Faserbedarf können eingeweichte Heucobs und andere strukturreiche Raufutterprodukte die Ration ergänzen. Sie sollten passend zum Bedarf ausgewählt, korrekt zubereitet und in die Gesamtfuttermenge eingerechnet werden.
Zucker- und Stärkegehalt passend zum Pferd auswählen
Nicht jedes Pferd benötigt klassisches, getreidereiches Kraftfutter. Die geeignete Energiezufuhr richtet sich unter anderem nach Körpergewicht, Arbeitsleistung, Haltung, Alter und individuellem Futterbedarf. Pferde mit leichter Arbeit können häufig mit Raufutter, einem passenden Mineralfutter und gegebenenfalls einem energiearmen Ergänzungsfutter versorgt werden.
Für Pferde, deren Ration bewusst zucker- und stärkearm gestaltet werden soll, stehen strukturreiche, getreidearme oder getreidefreie Pferdefutter zur Verfügung. Statt großer Getreidemengen können je nach Produkt beispielsweise Faserkomponenten, unmelassierte Rübenschnitzel oder ausgewählte Ölsaaten enthalten sein.
Die Begriffe „getreidefrei“, „zuckerarm“ oder „stärkearm“ ersetzen jedoch keine Prüfung der Deklaration und der analytischen Bestandteile. Bei der Auswahl sollten immer die Zusammensetzung des konkreten Futters, die empfohlene Tagesmenge und die gesamte Ration berücksichtigt werden.
Mineralstoffe und Spurenelemente bedarfsgerecht ergänzen
Mineralstoffe und Spurenelemente werden nur in vergleichsweise kleinen Mengen benötigt, sind aber feste Bestandteile einer ausgewogenen Pferdefütterung. Für die Zusammenstellung einer hautbezogenen Ration werden häufig insbesondere Zink und Kupfer betrachtet. Auch Selen, Mangan, Jod sowie verschiedene Mengen- und Spurenelemente müssen innerhalb der Gesamtration angemessen berücksichtigt werden.
Mehr ist dabei nicht automatisch besser. Sowohl eine Unterversorgung als auch eine unnötig hohe Zufuhr einzelner Nährstoffe sollte vermieden werden. Mehrere Mineralfutter, mineralisierte Müslis und einzelne Spurenelementpräparate dürfen daher nicht unkontrolliert miteinander kombiniert werden.
Ein geeignetes Mineralfutter wird anhand des Raufutters, des zusätzlichen Kraftfutters, der tatsächlichen Fütterungsmenge und des individuellen Bedarfs ausgewählt. Bei länger bestehenden Auffälligkeiten kann eine fachlich berechnete Ration hilfreich sein. Blutwerte können zusätzliche Hinweise liefern, sollten aber immer gemeinsam mit Tierarzt oder Fütterungsberatung eingeordnet werden.
Fettsäuren und Futteröle sinnvoll einsetzen
Fette liefern konzentrierte Energie und enthalten unterschiedliche Fettsäuren. In der Pferdefütterung werden unter anderem Leinsamen, Leinöl und weitere pflanzliche Futteröle eingesetzt. Welches Produkt geeignet ist, hängt vom Energiebedarf, der übrigen Ration und dem gewünschten Fettsäuremuster ab.
Futteröle sollten langsam angefüttert und exakt dosiert werden. Große Mengen sind nicht für jedes Pferd erforderlich und erhöhen den Energiegehalt der Ration deutlich. Auch die Qualität und Lagerung spielen eine wichtige Rolle: Öle sollten frisch, vor Licht und Wärme geschützt sowie entsprechend den Herstellerangaben verwendet werden.
Geschrotete oder aufgeschlossene Leinsamen können alternativ Bestandteil eines Ergänzungsfutters sein. Bei der Produktauswahl lohnt sich ein Blick auf die vollständige Zusammensetzung, damit neben dem Öl keine unerwünscht hohen Mengen an Zucker, Stärke oder anderen Energieträgern in die Ration gelangen.
Protein und Aminosäuren ausgewogen zuführen
Protein liefert Aminosäuren, die der Organismus für zahlreiche körpereigene Strukturen benötigt. Entscheidend sind neben der Proteinmenge vor allem die Qualität der Eiweißquellen und die Zusammensetzung der enthaltenen Aminosäuren. Der Bedarf variiert beispielsweise mit Alter, Wachstum, Arbeitsleistung, Trächtigkeit und Laktation.
Raufutter trägt bereits einen wesentlichen Teil zur Proteinversorgung bei. Je nach Analyse und individuellem Bedarf können Luzerne, Esparsette oder speziell zusammengestellte Ergänzungsfuttermittel hinzukommen. Eine pauschale zusätzliche Eiweißgabe ist jedoch nicht bei jedem Pferd notwendig.
Auch Aminosäurenpräparate sollten nicht allein aufgrund sichtbarer Hautauffälligkeiten eingesetzt werden. Sinnvoller ist es, zunächst die gesamte Ration einschließlich Raufutter, Weidegras, Kraftfutter und Ergänzungsprodukten zu überprüfen. Auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, ob tatsächlich eine Ergänzung erforderlich ist.
Pferdefutter für sensible Haut online auswählen
Im Pferdefuttershop findest du eine vielseitige Auswahl an Produkten für eine bedarfsgerechte Pferdefütterung bei besonderen Ansprüchen an die Haut. Zum Sortiment können je nach Verfügbarkeit mineralisierte Ergänzungsfuttermittel, zucker- und stärkearme Pferdefutter, getreidefreie Rezepturen, Heucobs, Leinsamenprodukte, Futteröle und einzelne Nährstoffergänzungen gehören.
Achte bei der Auswahl auf den Futtertyp, die vollständige Deklaration, die analytischen Bestandteile und die empfohlene Fütterungsmenge. Ein Produkt sollte immer zur bestehenden Ration passen und nicht isoliert betrachtet werden. Ergänzungen werden am besten schrittweise eingeführt, damit Akzeptanz und Verträglichkeit beobachtet werden können.
Bei Unsicherheiten empfiehlt sich eine individuelle Futterberatung. Treten deutliche oder anhaltende Hautveränderungen auf, sollte zusätzlich tierärztlicher Rat eingeholt werden. So lassen sich Fütterung, Haltung, Pflege und fachliche Abklärung sinnvoll miteinander verbinden.