Pferd frisst schlecht? Schmackhaftes Futter für mäkelige Pferde entdecken
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Passendes Pferdefutter für wählerische Pferde
Wenn ein Pferd sein Futter nur zögerlich aufnimmt, einzelne Bestandteile aussortiert oder eine Mahlzeit stehen lässt, sollten Pferdehalter aufmerksam werden. Das gilt besonders, wenn sich das Fressverhalten plötzlich verändert. Eine reduzierte Futteraufnahme kann unterschiedliche Gründe haben und sollte nicht allein durch einen Wechsel des Pferdefutters beurteilt werden.
Im Pferdefuttershop findest du ausgewählte Futtermittel für mäkelige Pferde, Senioren und Pferde mit besonderen Ansprüchen an Konsistenz, Geruch oder Darreichungsform. Dazu gehören eingeweichte Raufutterprodukte, strukturreiche Mischungen, Mash, stärkearme Futtermittel und bedarfsgerecht ausgewählte Mineralfutter.
Ziel der Fütterungsplanung ist es, eine zum Pferd passende Ration zusammenzustellen, die gerne aufgenommen wird und sich sinnvoll in die tägliche Versorgung integrieren lässt. Dabei sind die individuelle Situation, der Ernährungszustand, die Haltung, die Arbeitsleistung und die bisherige Gesamtration zu berücksichtigen.
Verminderter Appetit beim Pferd richtig einordnen
Frisst ein Pferd deutlich weniger als gewohnt, kommen zahlreiche Ursachen infrage. Dazu zählen beispielsweise ungewohnte Situationen, Veränderungen in der Herde, ein Stallwechsel, Transporte, hohe Temperaturen oder eine neue Futtercharge. Auch Schwierigkeiten beim Kauen, eine unpassende Futterkonsistenz oder eine zu schnelle Futterumstellung können das Fressverhalten beeinflussen.
Darüber hinaus können gesundheitliche Ursachen vorliegen. Deshalb ersetzt die Auswahl eines besonders schmackhaften Pferdefutters keine fachliche Untersuchung. Hält die verminderte Futteraufnahme an oder treten weitere Auffälligkeiten auf, sollte frühzeitig tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Besondere Aufmerksamkeit ist erforderlich, wenn das Pferd überhaupt nicht mehr frisst, ungewöhnlich ruhig wirkt, Fieber hat, deutliche Schmerzen zeigt, wiederholt zum Bauch schaut oder sich wälzt. Auch sichtbarer Gewichtsverlust, Probleme beim Kauen, vermehrtes Speicheln oder aus dem Maul fallendes Futter sollten abgeklärt werden.
Raufutter als Grundlage der Pferdefütterung
Raufutter bildet die Basis einer pferdegerechten Ration. Entscheidend sind dabei nicht nur die angebotene Menge, sondern auch die hygienische Qualität, der Geruch, die Struktur und die tatsächliche Aufnahme durch das Pferd. Heu sollte möglichst frei von Schimmel, starker Staubentwicklung und auffälligen Verunreinigungen sein.
Mäkelige Pferde reagieren teilweise sensibel auf wechselnde Heuqualitäten, grobe Stängel oder ungewohnte Gerüche. Eine regelmäßige Kontrolle des Raufutters und der Futterreste liefert daher wichtige Hinweise. Auch die Lagerung und die Sauberkeit von Raufe, Netz oder Futterplatz können eine Rolle spielen.
Wird Heu nicht ausreichend aufgenommen, können je nach Rationsplanung eingeweichte Heucobs oder Wiesencobs verwendet werden. Sie ersetzen jedoch nicht automatisch jede beliebige Menge Heu. Die passende Tagesmenge und die Einbindung in die Gesamtration sollten anhand des Körpergewichts, des übrigen Raufutterangebots und der Herstellerangaben festgelegt werden.
Heucobs und Wiesencobs für Pferde richtig einsetzen
Heucobs und Wiesencobs bestehen aus zerkleinertem und anschließend gepresstem Grünfutter. Nach dem Einweichen entsteht eine weiche, gleichmäßige Futtermischung. Diese Darreichungsform kann für Pferde interessant sein, die trockenes oder sehr grob strukturiertes Futter nur ungern aufnehmen.
Vor der Fütterung müssen die jeweiligen Zubereitungshinweise des Herstellers beachtet werden. Viele Cobs sind vollständig mit ausreichend Wasser einzuweichen. Die benötigte Wassermenge und Quellzeit können sich je nach Produkt, Pelletgröße und Verarbeitung unterscheiden. Nicht ausreichend aufgeweichte Cobs können insbesondere bei hastig fressenden Pferden problematisch sein.
Für eine gute Akzeptanz sollten eingeweichte Cobs frisch zubereitet und zeitnah verfüttert werden. Bei warmem Wetter dürfen feuchte Futtermittel nicht über längere Zeit stehen bleiben. Futterreste sind zu entfernen und Tröge sowie Eimer regelmäßig gründlich zu reinigen.
Schmackhaftes Kraftfutter in kleinen Portionen anbieten
Bei geringer Futteraufnahme ist eine große Einzelportion nicht automatisch die beste Lösung. Häufig ist es sinnvoller, die vorgesehene Tagesmenge auf mehrere kleine Mahlzeiten aufzuteilen. Das Futter sollte dabei stets zur tatsächlichen Arbeitsleistung, zum Körperzustand und zur vorhandenen Raufutterration passen.
Zur Auswahl stehen unter anderem strukturreiche Müslis, pelletierte Ergänzungsfuttermittel sowie getreidefreie oder stärkereduzierte Rezepturen. Welche Variante geeignet ist, hängt vom individuellen Pferd und von der übrigen Fütterung ab. Begriffe wie „getreidefrei“ oder „stärkearm“ sagen allein noch nichts darüber aus, ob ein Produkt bedarfsgerecht für das betreffende Pferd ist.
Manche Pferde nehmen leicht angefeuchtetes Futter lieber auf als eine trockene Mischung. Auch die Temperatur, der Geruch und die Frische können die Futterakzeptanz beeinflussen. Jede Änderung sollte schrittweise erfolgen. Werden mehrere neue Produkte gleichzeitig angeboten, lässt sich später nur schwer erkennen, welche Veränderung gut angenommen wurde.
Mash als aromatische, eingeweichte Pferdemahlzeit
Mash ist eine eingeweichte Futtermischung, die je nach Rezeptur beispielsweise Kleie, Leinsaat, Gräser, Kräuter, Gemüsebestandteile oder weitere Einzelfuttermittel enthalten kann. Durch die Zubereitung mit Wasser erhält es eine weiche Konsistenz und einen charakteristischen Geruch, der von vielen Pferden gerne angenommen wird.
Die Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Hersteller deutlich. Klassisches Mash kann andere Getreide- und Stärkegehalte aufweisen als getreidefreie Mash-Varianten. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Deklaration, die analytischen Bestandteile, die Zusatzstoffe und die empfohlene Fütterungsmenge.
Mash sollte ausschließlich entsprechend der Produktanleitung zubereitet werden. Es ist nicht pauschal als vollständiger Ersatz für Raufutter, Kraftfutter oder Mineralfutter anzusehen. Ob es täglich oder nur gelegentlich gefüttert werden kann, hängt vom jeweiligen Produkt und von der gesamten Ration ab.
Energie-, Eiweiß- und Mineralstoffzufuhr bedarfsgerecht planen
Nimmt ein Pferd über einen längeren Zeitraum weniger Futter auf, kann sich dadurch auch die Zufuhr von Energie, Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen verringern. Die Lösung besteht jedoch nicht darin, möglichst viele energiereiche oder hoch dosierte Produkte miteinander zu kombinieren. Zunächst sollte die bisherige Ration vollständig erfasst werden.
Je nach Bedarf können beispielsweise Luzerneprodukte, ausgewählte Faserfuttermittel oder andere zur Ration passende Energie- und Eiweißquellen eingesetzt werden. Entscheidend sind die Gesamtmenge, die Zusammensetzung und das Verhältnis zu den bereits gefütterten Bestandteilen.
Auch Mineralfutter sollte nicht allein nach Geschmack oder einer möglichst umfangreichen Zutatenliste ausgewählt werden. Relevant sind unter anderem die Raufutterration, weitere Ergänzungsfuttermittel, die tägliche Fütterungsmenge sowie mögliche Überschneidungen bei Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen. Eine Rationsberechnung oder fachkundige Fütterungsberatung kann dabei helfen, unnötige Mehrfachversorgungen zu vermeiden.
Futter für mäkelige Pferde online kaufen
Im Pferdefuttershop findest du eine vielseitige Auswahl an Pferdefutter für mäkelige Pferde und Pferde mit geringer Futterakzeptanz. Das Sortiment reicht von Heucobs und Wiesencobs über Mash und strukturreiche Futtermischungen bis zu stärkearmen Ergänzungsfuttermitteln und Mineralfutter.
Nutze die Produktbeschreibungen, Deklarationen und Fütterungsempfehlungen, um Zusammensetzung und Einsatzbereich miteinander zu vergleichen. Achte besonders auf die vorgesehene Tagesmenge, die notwendige Zubereitung und darauf, wie sich das Produkt in die bestehende Ration einfügt.
Eine ruhige Futterumgebung, ausreichend Zeit zum Fressen, frisches Wasser, saubere Futtergefäße und möglichst konstante Fütterungszeiten schaffen gute Rahmenbedingungen. Bleibt die Futteraufnahme deutlich reduziert, ist eine tierärztliche Abklärung erforderlich. Anschließend kann die Fütterung auf Grundlage der festgestellten Ursache individuell angepasst werden.