Pferdefutter bei PSSM1 und MIM
Inhalt: 25 Kilogramm (0,77 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (1,91 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,18 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (1,60 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,15 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (2,17 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (1,60 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (1,57 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (1,45 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (2,09 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,00 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 25 Kilogramm (1,60 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (1,73 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 12.5 Kilogramm (1,60 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,23 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (1,80 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,21 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 18 Kilogramm (1,26 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,41 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,55 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,45 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (1,67 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,93 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (2,47 €* / 1 Kilogramm)
Bedarfsgerechte Fütterung bei PSSM1 und MIM
Die Fütterung von Pferden mit diagnostiziertem PSSM1 oder MIM sollte sorgfältig geplant und regelmäßig überprüft werden. Im Mittelpunkt steht dabei keine einzelne Futtersorte, sondern eine ausgewogene Gesamtration, die zum Pferd, seinem Ernährungszustand, seiner Haltung und seinem tatsächlichen Energiebedarf passt.
Häufig werden für solche Rationen Futtermittel mit niedrigen Zucker- und Stärkegehalten ausgewählt. Gleichzeitig müssen ausreichend Rohfaser, hochwertiges Protein, Mineralstoffe, Vitamine und – abhängig von der Arbeitsleistung – geeignete Energiequellen bereitgestellt werden.
Im Pferdefuttershop findest du zuckerarmes, stärkearmes und getreidefreies Pferdefutter sowie passende Raufutterprodukte, Mineralfutter und Ergänzungsfuttermittel. Entscheidend für die Auswahl sind immer die Deklaration, die analytischen Bestandteile und die empfohlene Tagesmenge des jeweiligen Produkts.
PSSM1 und MIM bei der Rationsplanung berücksichtigen
PSSM1 und MIM sind unterschiedliche Befunde, die nicht automatisch dasselbe Fütterungskonzept erfordern. Auch innerhalb dieser Gruppen können sich Pferde hinsichtlich Körpergewicht, Trainingszustand, Futterverwertung und Energiebedarf deutlich unterscheiden. Eine tierärztliche Diagnose sollte deshalb die Grundlage jeder weiterführenden Planung bilden.
Für die praktische Fütterung bedeutet das vor allem: Die Ration sollte nicht allein anhand einer Produktbezeichnung oder eines einzelnen Nährstoffs zusammengestellt werden. Zu berücksichtigen sind unter anderem:
- Körpergewicht und Ernährungszustand
- Haltungsform und tägliche Bewegung
- Trainingsumfang und Arbeitsintensität
- Qualität und Menge des Raufutters
- Zucker-, Stärke- und Rohfasergehalte
- Protein- und Aminosäurenversorgung
- Mineralstoff- und Vitaminversorgung
- individuelle Futterverträglichkeit
Bei deutlichen Veränderungen des Bewegungsablaufs, der Leistungsbereitschaft oder des Allgemeinzustands ist eine tierärztliche Abklärung erforderlich. Futtermittel ersetzen weder eine Diagnose noch eine medizinische Behandlung.
Raufutter als Grundlage der täglichen Pferdefütterung
Raufutter bildet die Basis jeder pferdegerechten Ration. Die tatsächlich passende Menge richtet sich nach Körpergewicht, Trockensubstanzgehalt, Ernährungszustand, Haltung und Arbeitsleistung. Als Orientierung wird die Raufuttermenge üblicherweise auf das Körpergewicht des Pferdes bezogen und anschließend individuell angepasst.
Bei der Auswahl des Heus sind insbesondere folgende Punkte wichtig:
- hygienisch einwandfreie Qualität
- ausreichender Rohfasergehalt
- möglichst gleichbleibende Beschaffenheit
- bedarfsgerechte Fresszeiten über den Tag
- Kenntnis der enthaltenen Zucker- und Nährstoffgehalte
Eine Heuanalyse liefert eine deutlich bessere Entscheidungsgrundlage als Farbe, Geruch oder Erntezeitpunkt allein. Sie zeigt, wie viel Energie, Rohprotein, Zucker und Mineralstoffe das Grundfutter tatsächlich liefert.
Ist die Heuqualität schwankend oder soll ein Teil des Raufutters ersetzt werden, können unmelassierte Heucobs, Wiesencobs oder andere rohfaserreiche Raufutterprodukte eingesetzt werden. Diese müssen entsprechend der Herstellerangaben zubereitet und in die Gesamtration eingerechnet werden.
Das Wässern von Heu kann dessen Gehalte verändern, ist jedoch kein standardisiertes Verfahren. Ergebnis und hygienische Qualität hängen unter anderem von Temperatur, Dauer und Wassermenge ab. Gewässertes Heu sollte deshalb frisch verfüttert und nicht längere Zeit gelagert werden.
Zucker- und stärkearmes Pferdefutter gezielt auswählen
Getreidereiche Müslis und Kraftfutter können je nach Rezeptur vergleichsweise hohe Stärkegehalte aufweisen. Für eine zucker- und stärkearme Rationsgestaltung werden daher häufig Produkte ausgewählt, deren analytische Werte transparent angegeben sind.
Geeignete Produkte können folgende Merkmale besitzen:
- niedrige deklarierte Zucker- und Stärkegehalte
- getreidefreie oder getreidereduzierte Rezepturen
- hohe Anteile an strukturreichen Faserkomponenten
- Verzicht auf zugesetzte Melasse
- kleine, bedarfsgerechte Fütterungsmengen
- nachvollziehbare Deklaration der Bestandteile
Die Begriffe „getreidefrei“, „melassefrei“ und „zuckerarm“ sind nicht gleichbedeutend. Auch pflanzliche Rohstoffe wie Grasprodukte, Rübenschnitzel oder Obstbestandteile enthalten natürlicherweise Kohlenhydrate. Für einen sachlichen Produktvergleich sollten deshalb die angegebenen Zucker- und Stärkegehalte betrachtet werden.
Benötigt ein Pferd neben dem Raufutter zusätzliche Energie, kommen je nach Ration rohfaserreiche oder fetthaltige Komponenten infrage. Jede Ergänzung sollte langsam angefüttert und mengenmäßig an Gewicht, Bewegung und übrige Futterbestandteile angepasst werden.
Protein und Aminosäuren bedarfsgerecht ergänzen
Protein ist Bestandteil einer ausgewogenen Pferderation. Wie viel davon benötigt wird, hängt unter anderem von Körpergewicht, Alter, Muskelmasse, Trainingsumfang und Qualität des Grundfutters ab. Nicht jedes Pferd benötigt automatisch ein eiweißreiches Zusatzfutter.
Für die Beurteilung ist neben der Gesamtmenge auch die Zusammensetzung des Proteins relevant. Essenzielle Aminosäuren wie Lysin, Methionin und Threonin können bei der Rationsberechnung berücksichtigt werden, wenn das Grundfutter den ermittelten Bedarf nicht vollständig abdeckt.
Als proteinliefernde Futterkomponenten kommen beispielsweise infrage:
- Luzerneprodukte ohne unnötige Zusätze
- Esparsetteprodukte
- ausgewählte Grünmehle
- eiweißhaltige Einzelfuttermittel
- Ergänzungsfutter mit deklarierten Aminosäuren
Eine höhere Proteinmenge ist nicht automatisch vorteilhaft. Ziel ist eine bedarfsgerechte Versorgung innerhalb der gesamten Tagesration. Eine Raufutteranalyse und eine fachkundige Rationsberechnung helfen dabei, Über- oder Unterversorgungen zu vermeiden.
Mineralfutter passend zur Gesamtration dosieren
Erhält ein Pferd wenig oder kein mineralisiertes Kraftfutter, sollte die Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen gesondert geprüft werden. Welches Mineralfutter passt, hängt von der Zusammensetzung des Raufutters und sämtlicher zusätzlicher Futtermittel ab.
Bei der Produktauswahl sollten unter anderem folgende Nährstoffe betrachtet werden:
- Calcium und Phosphor
- Magnesium
- Natrium
- Kupfer und Zink
- Mangan
- Selen
- Vitamin E
Getreidefreie oder niedrig dosierte Mineralfutter können sich gut in zucker- und stärkearme Rationen integrieren. Ausschlaggebend ist jedoch nicht allein die Rezeptur, sondern die Nährstoffmenge, die mit der empfohlenen Tagesdosis tatsächlich aufgenommen wird.
Besondere Sorgfalt ist bei Selen geboten, da sowohl zu geringe als auch zu hohe Aufnahmen vermieden werden sollten. Mehrere selenhaltige Ergänzungsfuttermittel sollten daher nicht ohne vorherige Berechnung miteinander kombiniert werden.
Mash, Heucobs und Ergänzungsfutter sinnvoll einsetzen
Mash kann als schmackhafte, eingeweichte Ergänzung oder als Träger für Mineralfutter verwendet werden. Für eine zucker- und stärkearme Ration eignen sich vor allem getreidefreie Produkte mit transparent angegebenen Analysewerten.
Vor dem Kauf lohnt sich ein Blick auf:
- Zucker- und Stärkegehalt
- enthaltene Getreidebestandteile
- zugesetzte Melasse oder Sirupe
- Faser- und Rohfettgehalt
- erforderliche Einweichzeit
- empfohlene Fütterungsmenge
Auch Heucobs, Wiesencobs, unmelassierte Rübenschnitzel und andere einweichbare Faserprodukte können die Ration ergänzen. Dabei sind die Zubereitungshinweise des Herstellers konsequent einzuhalten. Insbesondere quellfähige Futtermittel sollten nur vollständig eingeweicht verfüttert werden.
Ergänzungsfuttermittel sollten immer einen klar definierten Zweck innerhalb der Ration erfüllen. Viele verschiedene Produkte gleichzeitig einzusetzen, erschwert die Berechnung und kann zu einer unbeabsichtigten Mehrfachversorgung einzelner Nährstoffe führen.
Zucker- und stärkearmes Pferdefutter online kaufen
Im Pferdefuttershop findest du ausgewählte Produkte für eine zucker- und stärkearme Pferdefütterung. Das Sortiment umfasst unter anderem getreidefreie Müslis, rohfaserreiche Kraftfutteralternativen, Heucobs, Wiesencobs, Mash, Mineralfutter und Ergänzungsfuttermittel.
Produktfilter und Deklarationen helfen dir, Futtermittel nach relevanten Eigenschaften auszuwählen, beispielsweise:
- zuckerarm oder stärkearm
- getreidefrei
- ohne zugesetzte Melasse
- rohfaserreich
- mit ausgewählten Proteinquellen
- mit deklarierten Aminosäuren
- mineralisiert oder nicht mineralisiert
Vergleiche bei der Auswahl nicht nur die Zutatenliste, sondern auch die analytischen Bestandteile, die Fütterungsempfehlung und die vorgesehene Verwendung. Erst die Kombination aus Produktzusammensetzung und täglicher Fütterungsmenge zeigt, welchen Beitrag ein Futtermittel zur Gesamtration leistet.
Bei Pferden mit diagnostiziertem PSSM1 oder MIM sollte die Fütterung gemeinsam mit der behandelnden Tierarztpraxis und einer qualifizierten Fütterungsberatung abgestimmt werden. So lässt sich eine nachvollziehbare Ration zusammenstellen, die zum Grundfutter, zum Energiebedarf und zur individuellen Situation des Pferdes passt.