Einzelfuttermittel für Pferde
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Getreide & Einzelfuttermittel für Pferde: Hafer, Heucobs, Luzerne & mehr
Eine bedarfsgerechte Pferdefütterung beginnt mit einer geeigneten Raufutterversorgung. Heu, Weidegras und weitere rohfaserreiche Futtermittel bilden eine wichtige Grundlage der täglichen Ration. Abhängig von Alter, Haltung, Arbeitsleistung und Ernährungszustand können zusätzliche Futterkomponenten sinnvoll sein, um die Versorgung mit Energie, Protein oder bestimmten weiteren Nährstoffen anzupassen.
Genau dafür bietet die Kategorie Getreide und Einzelfutter für Pferde verschiedene Möglichkeiten. Hier findest du klassische Getreidearten wie Hafer, Gerste und Mais ebenso wie rohfaserreiche Produkte, proteinliefernde Pflanzen und fetthaltige Saaten.
Die einzelnen Futtermittel unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und Verwendung. Während Getreide vor allem Stärke als Energiequelle liefert, können Luzerne und Esparsette aufgrund ihrer Faser- und Proteingehalte interessant sein. Leinsamen und weitere Ölsaaten enthalten unterschiedliche Fettsäuren, während Heucobs und Rübenschnitzel bei der Zusammenstellung einer faserreichen Ration berücksichtigt werden können.
Ob du Hafer für Pferde kaufen, geeignete Heucobs auswählen, Luzerne mit Esparsette vergleichen oder Rübenschnitzel als Futterkomponente einsetzen möchtest – im Pferdefuttershop findest du eine Auswahl unterschiedlicher Produkte für die individuelle Rationsgestaltung.
Wichtig ist dabei, dass nicht jedes angebotene Produkt automatisch dieselbe futtermittelrechtliche Einstufung besitzt. Die Kategorie umfasst unterschiedliche Einzelfuttermittel und kann je nach Sortiment auch entsprechend gekennzeichnete Misch- oder Ergänzungsfuttermittel enthalten.
Bei der Auswahl solltest du deshalb auf die jeweilige Produktdeklaration, die analytischen Bestandteile und die Fütterungsempfehlungen achten. Auch erforderliche Zubereitungsschritte sind für den täglichen Einsatz entscheidend.
Entdecke jetzt unsere Getreide- und Einzelfuttermittel für Pferde und finde passende Futterkomponenten für dein individuelles Fütterungskonzept.
Heucobs – rohfaserreiche Raufutterergänzung für Pferde
Heucobs für Pferde gehören zu den bekannten rohfaserreichen Futterprodukten. Sie werden aus geeigneten getrockneten Futterpflanzen hergestellt und in gepresster Form angeboten.
Je nach Produkt können unterschiedliche Gräser oder Wiesengräser enthalten sein. Auch die Verarbeitung, Größe der Cobs und Nährstoffzusammensetzung können variieren.
Heucobs werden häufig verwendet, wenn eine vorhandene Raufutterration ergänzt oder unter geeigneten Voraussetzungen teilweise ersetzt werden soll. Dabei ist entscheidend, ob das jeweilige Produkt nach Herstellerangaben tatsächlich für den vorgesehenen Einsatz geeignet ist.
Wann können Heucobs sinnvoll sein?
Heucobs kommen beispielsweise in folgenden Fütterungssituationen infrage:
- Seniorenpferde mit eingeschränkter Kaufähigkeit: Wenn entsprechend geeignete und zubereitete Raufutterprodukte benötigt werden
- Pferde mit besonderen Anforderungen an die Raufutterqualität: Wenn die Auswahl und Zubereitung eines geeigneten Produkts fachlich abgestimmt wird
- Ergänzung der täglichen Heuration: Wenn zusätzliche rohfaserreiche Futtermittel in die Gesamtration aufgenommen werden sollen
Auch bei begrenzter Heuverfügbarkeit können geeignete Heucobs eine mögliche Futterkomponente darstellen.
Allerdings sind Heucobs nicht automatisch ein vollständiger Ersatz für langfaseriges Heu. Die Zusammensetzung, Struktur und vorgesehene Fütterungsmenge sollten berücksichtigt werden.
Heucobs richtig einweichen
Die sichere Zubereitung ist besonders wichtig. Viele Heucobs müssen vor der Verfütterung vollständig und entsprechend den Herstellerangaben eingeweicht werden.
Die benötigte Wassermenge und Einweichzeit unterscheiden sich je nach Produkt. Deshalb sollte keine pauschale Zubereitungsanleitung für alle Cobs verwendet werden.
Auch die Temperatur des Wassers kann relevant sein, wenn der Hersteller entsprechende Vorgaben macht.
Eingeweichte Heucobs sollten hygienisch gehandhabt und nicht unnötig lange stehen gelassen werden. Besonders bei höheren Temperaturen können Verderbsprozesse schneller auftreten.
Heucobs bei Zahnproblemen
Wenn ein Pferd Heu aufgrund eingeschränkter Kaufähigkeit nicht mehr ausreichend aufnehmen kann, können geeignete eingeweichte Raufutterprodukte Bestandteil eines angepassten Fütterungskonzepts sein.
Bestehende Zahnprobleme sollten jedoch tierärztlich beziehungsweise pferdezahnmedizinisch abgeklärt werden.
Rohfaser und Gesamtration
Heucobs enthalten pflanzliche Faserbestandteile. Eine garantierte Wirkung auf die Darmflora oder die Vorbeugung von Verdauungserkrankungen lässt sich daraus nicht pauschal ableiten.
Entscheidend sind die gesamte Raufutterversorgung und die individuellen Anforderungen des Pferdes.
Im Pferdefuttershop findest du verschiedene Heucobs und Wiesencobs für Pferde, die du anhand ihrer Zusammensetzung, vorgesehenen Verwendung und Zubereitung vergleichen kannst.
Klassisches Getreide: Hafer, Mais und Gerste in der Pferdefütterung
Getreide für Pferde gehört zu den klassischen Kraftfutterkomponenten. Besonders Hafer, Gerste und Mais werden in unterschiedlichen Fütterungskonzepten eingesetzt.
Alle drei Getreidearten enthalten Stärke, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Nährstoffzusammensetzung und der Verdaulichkeit dieser Stärke.
Deshalb sollte bei der Auswahl nicht nur auf den Energiegehalt, sondern auch auf die Verarbeitung und die gesamte Futterration geachtet werden.
Hafer für Pferde
Hafer ist ein traditionelles Getreidefuttermittel. Seine Stärke ist beim Pferd in der Regel auch ohne intensiven thermischen Aufschluss vergleichsweise gut im Dünndarm verdaulich.
Bei geeigneter Kornqualität und ausreichender Kaufähigkeit kann ganzer Hafer als Futterkomponente verwendet werden.
Die Entscheidung für Hafer kann beispielsweise in folgenden Situationen relevant sein:
- Sportpferde: Wenn im Rahmen der Gesamtration zusätzliche Energie erforderlich ist
- Pferde im Training: Wenn die bestehende Energieversorgung überprüft und angepasst werden soll
- Pferde mit erhöhtem Energiebedarf: Wenn eine geeignete Getreideergänzung Bestandteil des Fütterungskonzepts ist
Eine pauschale Eignung für alle Pferde dieser Gruppen ergibt sich daraus jedoch nicht.
Auch die Gesamtmenge an Stärke aus weiteren Futtermitteln muss berücksichtigt werden.
Gerste für Pferde
Gerste gehört ebenfalls zu den stärkereichen Getreidearten.
Bei ihrer Verwendung ist die Aufbereitung besonders wichtig. Gerste wird beispielsweise gequetscht, gewalzt oder thermisch behandelt angeboten.
Die unterschiedlichen Verfahren können die Verdaulichkeit der Stärke beeinflussen.
Mechanisches Quetschen ist dabei nicht automatisch mit einem intensiven thermischen Stärkeaufschluss gleichzusetzen.
Ob Gerste für dein Pferd geeignet ist, hängt von der Verarbeitung und dem tatsächlichen Energiebedarf ab.
Mais für Pferde
Mais zeichnet sich durch einen hohen Stärkegehalt aus und wird in verschiedenen aufbereiteten Formen angeboten.
Dazu gehören je nach Sortiment beispielsweise Maisflocken oder andere mechanisch beziehungsweise thermisch bearbeitete Maisprodukte.
Die Aufbereitung kann Einfluss auf die Verfügbarkeit der enthaltenen Stärke haben.
Mais ist deshalb nicht pauschal mit Hafer oder Gerste gleichzusetzen.
Auch eine automatische Gewichtszunahme oder eine Verbesserung der Leistung darf aus der zusätzlichen Maisfütterung nicht abgeleitet werden.
Getreide richtig kombinieren
Wenn du Hafer, Mais und Gerste gemeinsam oder zusätzlich zu einem stärkereichen Müsli verfütterst, sollte die gesamte Stärkeaufnahme sorgfältig berücksichtigt werden.
Besonders große Kraftfutterportionen können problematisch sein. Eine passende Verteilung auf geeignete Mahlzeiten gehört daher zur Fütterungsplanung.
Auch die Raufutterversorgung bleibt eine wichtige Grundlage.
Im Pferdefuttershop kannst du Hafer, Gerste und Mais für Pferde anhand ihrer Verarbeitung, Zusammensetzung und Fütterungsempfehlung vergleichen.
Luzerne und Esparsette – faser- und proteinliefernde Futterpflanzen
Neben energielieferndem Getreide spielen auch Protein und Aminosäuren eine wichtige Rolle in der Pferdefütterung.
Ob eine zusätzliche Proteinquelle benötigt wird, hängt von der bestehenden Ration und dem individuellen Bedarf ab.
Zu den pflanzlichen Futtermitteln, die aufgrund ihrer Nährstoffzusammensetzung interessant sein können, gehören Luzerne und Esparsette.
Beide Pflanzen werden in unterschiedlichen Verarbeitungsformen angeboten und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe und Verwendung.
Luzerne für Pferde
Luzerne gehört zu den bekannten eiweißliefernden Futterpflanzen.
Sie enthält pflanzliches Protein und Rohfaser. Auch Mineralstoffe können in relevanten Mengen enthalten sein, wobei die tatsächliche Zusammensetzung vom jeweiligen Produkt abhängt.
Luzerne wird beispielsweise gehäckselt, gepresst oder als Bestandteil von Futtermischungen angeboten.
Eine zusätzliche Luzernefütterung kann bei entsprechenden Rationsanforderungen geprüft werden, etwa bei:
- Pferden mit erhöhtem Proteinbedarf: Wenn die vorhandene Ration nicht ausreichend geeignetes Protein liefert
- Sportpferden: Wenn der Energie- und Aminosäurebedarf im Rahmen der Trainingsbelastung überprüft wird
- Wachsenden Jungpferden: Bei einer sorgfältig geplanten altersgerechten Nährstoffversorgung
- Pferden im Trainingsaufbau: Wenn die gesamte Protein- und Aminosäureversorgung angepasst werden muss
Luzerne führt jedoch nicht automatisch zu mehr Muskelmasse oder einer schnelleren Regeneration.
Esparsette für Pferde
Esparsette ist ebenfalls eine Futterpflanze, die rohfaser- und proteinliefernde Bestandteile enthalten kann.
Ein charakteristisches Merkmal sind bestimmte pflanzliche Gerbstoffe, darunter kondensierte Tannine. Deren Gehalte hängen unter anderem vom Ausgangsmaterial und der Verarbeitung ab.
Aus dem Vorhandensein solcher Stoffe lässt sich jedoch nicht automatisch eine Wirkung auf die Magenschleimhaut, die Darmflora oder bestehende Verdauungsprobleme ableiten.
Aussagen wie „magenfreundlich“, „schützt den Magen“ oder „fördert die Darmgesundheit“ sollten nicht ohne entsprechende produktspezifische Grundlage verwendet werden.
Luzerne oder Esparsette – was passt besser?
Die Auswahl hängt insbesondere von den tatsächlichen Nährstoffgehalten ab.
Wichtige Vergleichskriterien sind:
- Rohproteingehalt und gegebenenfalls deklarierte Aminosäuren
- Rohfasergehalt und Futterstruktur
- Energie- und Mineralstoffgehalte
- Darreichungsform und erforderliche Zubereitung
- Vorgesehene Fütterungsmenge
Im Pferdefuttershop findest du verschiedene Luzerne- und Esparsetteprodukte für Pferde, die du anhand ihrer Zusammensetzung und Verwendung vergleichen kannst.
Leinsamen und Ölsaaten – pflanzliche Fette und Fettsäuren für Pferde
Leinsamen und weitere Ölsaaten für Pferde enthalten je nach Pflanzenart unterschiedliche Mengen an Fett, Protein, Rohfaser und weiteren Nährstoffbestandteilen.
Besonders bekannt sind Leinsamen wegen ihres Gehalts an Alpha-Linolensäure, einer pflanzlichen Omega-3-Fettsäure.
Daneben werden verschiedene weitere Saaten und daraus gewonnene Futtermittel in unterschiedlichen Fütterungskonzepten eingesetzt.
Welche Ölsaaten gibt es für Pferde?
Zu den bekannten Produkten gehören beispielsweise:
- Leinsamen: Fetthaltige Samen mit typischerweise hohem Anteil an Alpha-Linolensäure innerhalb ihres Fettsäureprofils
- Leinkuchen und Leinölprodukte: Unterschiedliche Erzeugnisse aus der Verarbeitung beziehungsweise Ölgewinnung mit jeweils eigenständigem Nährstoffprofil
- Sonnenblumenkerne und weitere Ölsaaten: Pflanzliche Futterkomponenten mit produktspezifischen Fett- und Nährstoffgehalten
Leinsamen für Pferde
Leinsamen enthalten neben Fett auch Protein und Ballaststoffe.
Ein weiteres Merkmal sind schleimbildende Bestandteile, die bei Kontakt mit Wasser aufquellen können.
Diese Eigenschaften dürfen jedoch nicht pauschal mit einer Behandlung von Verdauungsproblemen oder einer garantierten Wirkung auf Haut und Fell gleichgesetzt werden.
Leinkuchen und Leinöl unterscheiden
Leinkuchen fällt bei bestimmten Verfahren der Ölgewinnung an.
Er besitzt einen anderen Fett-, Protein- und Rohfasergehalt als ganze Leinsamen.
Leinöl besteht dagegen überwiegend aus Fett und ist deshalb als Futterkomponente nicht mit ganzen Samen oder Leinkuchen gleichzusetzen.
Leinsamen richtig zubereiten
Besonders wichtig ist die sichere Verwendung.
Leinsamen enthalten von Natur aus cyanogene Glykoside. Unter bestimmten Bedingungen kann daraus Blausäure freigesetzt werden.
Deshalb sollten Leinsamen ausschließlich in der für das jeweilige Produkt vorgesehenen Form, Menge und Zubereitung verwendet werden.
Die bloße Empfehlung, beliebige Leinsamen kurz mit heißem Wasser zu übergießen, ist keine verlässliche allgemeine Sicherheitsanweisung.
Bereits geeignet aufbereitete Futtermittel können andere Zubereitungsvorgaben besitzen als unbehandelte Samen.
Ölsaaten bei der Rationsgestaltung
Durch ihren Fettgehalt können Ölsaaten zusätzliche Energie liefern.
Ob eine Ergänzung sinnvoll ist, hängt jedoch von der gesamten Energie- und Nährstoffversorgung ab.
Auch während des Fellwechsels oder bei erhöhtem Trainingsaufwand ist eine zusätzliche Gabe nicht automatisch erforderlich.
Im Pferdefuttershop kannst du Leinsamen, Leinkuchen, Leinölprodukte und weitere Ölsaaten für Pferde nach Zusammensetzung, Verarbeitung und Fütterungsempfehlung vergleichen.
Rübenschnitzel – faserreiche Futterkomponente für Pferde
Rübenschnitzel für Pferde entstehen bei der Verarbeitung von Zuckerrüben.
Sie werden in unterschiedlichen aufbereiteten Formen als Futtermittel angeboten und besitzen eine andere Nährstoffzusammensetzung als Getreide.
Rübenschnitzel enthalten pflanzliche Faserbestandteile, darunter je nach Produkt relevante Mengen fermentierbarer Fasern wie Pektin.
Auch die Energie- und Zuckergehalte können sich zwischen einzelnen Rübenschnitzelprodukten unterscheiden.
Besonders wichtig ist deshalb, die konkrete Zusammensetzung zu berücksichtigen.
Wann können Rübenschnitzel sinnvoll sein?
Rübenschnitzel können bei entsprechender Rationsgestaltung beispielsweise in folgenden Situationen berücksichtigt werden:
- Schwerfuttrige Pferde: Wenn die Ursachen für einen unzureichenden Ernährungszustand geklärt und geeignete Futterergänzungen erforderlich sind
- Seniorenpferde: Wenn die jeweilige Produktform zur individuellen Fressfähigkeit und Ration passt
- Pferde im Aufbau: Wenn die Energie- und Nährstoffversorgung fachlich abgestimmt werden soll
- Sportpferde mit erhöhtem Energiebedarf: Wenn zusätzliche Futterkomponenten im Rahmen der Gesamtration benötigt werden
Auch bei diesen Pferdegruppen ergibt sich keine automatische Empfehlung für Rübenschnitzel.
Rübenschnitzel richtig einweichen
Bei vielen getrockneten Rübenschnitzelprodukten gehört das Einweichen zur vorgesehenen Zubereitung.
Die genaue Wassermenge und Einweichzeit hängen von der Verarbeitung und den Herstellerangaben ab.
Deshalb sollte nicht pauschal eine einheitliche Zubereitungsdauer für sämtliche Produkte empfohlen werden.
Besonders bei quellfähigen Futtermitteln sind die produktspezifischen Hinweise sorgfältig einzuhalten.
Rübenschnitzel mit oder ohne Melasse
Je nach Produkt können sich Rübenschnitzel hinsichtlich ihres Zuckergehalts unterscheiden.
Auch die Bezeichnung „melassefrei“ sagt für sich genommen nicht aus, wie hoch der tatsächliche Gesamtzuckergehalt eines Futtermittels ist.
Wenn der Zuckergehalt für die Rationsgestaltung wichtig ist, sollten die konkreten Produktwerte geprüft werden.
Rübenschnitzel sind nicht mit Heu gleichzusetzen
Auch wenn Rübenschnitzel faserreich sein können, besitzen sie eine andere Struktur als langfaseriges Raufutter.
Deshalb sind sie kein automatischer vollständiger Ersatz für die erforderliche Heuration.
Im Pferdefuttershop findest du verschiedene Rübenschnitzelprodukte für Pferde, die du nach Zusammensetzung, Zubereitung und Fütterungsempfehlung vergleichen kannst.
Einzelfutter gezielt kombinieren für eine individuelle Pferdefütterung
Der wesentliche Vorteil einzelner Futterkomponenten liegt in der Möglichkeit, ihre Nährstoffgehalte gezielt bei der Rationsgestaltung zu berücksichtigen.
Dabei ist jedoch wichtig, die gesamte Pferdefütterung zu betrachten.
Nicht jedes Pferd benötigt zusätzliche Getreideprodukte, Proteinquellen oder fetthaltige Saaten. Entscheidend ist, welche Nährstoffe bereits über das vorhandene Raufutter und weitere Futtermittel aufgenommen werden.
Welche Einzelfuttermittel lassen sich kombinieren?
Abhängig von der bestehenden Ration können beispielsweise folgende Futterkomponenten berücksichtigt werden:
- Energie über Getreide oder Ölsaaten ergänzen: Wenn die zusätzliche Stärke- beziehungsweise Fettzufuhr zum individuellen Bedarf passt
- Protein über Luzerne oder Esparsette ergänzen: Wenn eine entsprechende Anpassung der Protein- und Aminosäureversorgung erforderlich ist
- Faserreiche Bestandteile über Heucobs oder Rübenschnitzel aufnehmen: Entsprechend dem vorgesehenen Fütterungszweck und der gesamten Raufutterversorgung
Die verschiedenen Futtermittel sind nicht beliebig gegeneinander austauschbar.
Auch die richtige Kombination hängt vom Energie-, Protein- und Mineralstoffbedarf ab.
Getreide und andere Energiequellen
Getreide liefert vor allem Stärke als Energiekomponente.
Ölsaaten besitzen dagegen einen relevanten Fettgehalt. Die Unterschiede sollten bei der Rationsgestaltung berücksichtigt werden.
Auch die gesamte tägliche Stärkeaufnahme ist wichtig, besonders wenn bereits mehrere Getreideprodukte eingesetzt werden.
Proteinversorgung sinnvoll ergänzen
Luzerne und Esparsette können pflanzliches Protein liefern.
Ob eine Ergänzung erforderlich ist, hängt jedoch von der vorhandenen Gesamtration und dem tatsächlichen Bedarf ab.
Ein hoher Rohproteingehalt allein bedeutet nicht automatisch, dass ein Futtermittel die passende Aminosäureversorgung sicherstellt.
Raufutter und Faserkomponenten
Heucobs und andere geeignete faserreiche Produkte können bei der Gestaltung der Raufutterration eine Rolle spielen.
Dabei sollte immer zwischen ergänzenden Faserfuttermitteln und ausdrücklich geeigneten Heuersatzprodukten unterschieden werden.
Zubereitung und Fütterungshinweise beachten
Bei der Kombination unterschiedlicher Futtermittel dürfen die produktspezifischen Zubereitungsanleitungen nicht übergangen werden.
Besonders bei Heucobs, Rübenschnitzeln und Leinsamen können besondere Vorgaben bestehen.
Auch die Lagerung und hygienische Beschaffenheit sind relevante Kriterien.
Wann ist eine Rationsberechnung sinnvoll?
Eine fachkundige Rationsberechnung kann hilfreich sein, wenn du mehrere Einzelfuttermittel kombinieren oder die Futterration deutlich verändern möchtest.
Dabei sollten unter anderem folgende Faktoren berücksichtigt werden:
- Körpergewicht und Ernährungszustand
- Haltungsform und Arbeitsleistung
- Qualität und Nährstoffgehalte des Grundfutters
- Energie-, Protein- und Aminosäureversorgung
- Mineralstoffe und Spurenelemente
- Gesamte Stärke- und Fettzufuhr
- Besondere gesundheitliche und ernährungsbezogene Anforderungen
Im Pferdefuttershop findest du unterschiedliche Einzelfuttermittel für Pferde, die du entsprechend ihrer Nährstoffzusammensetzung und vorgesehenen Verwendung miteinander vergleichen kannst.
Getreide und Einzelfutter im Pferdefuttershop kaufen
Ob Hafer, Gerste, Mais, Heucobs, Luzerne, Esparsette, Leinsamen, Ölsaaten oder Rübenschnitzel – im Pferdefuttershop findest du eine Auswahl an Getreide und Einzelfuttermitteln für Pferde.
Die einzelnen Produkte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, Verarbeitung, Nährstoffgehalte und Zubereitung.
Wenn du Einzelfutter für Pferde online kaufen möchtest, lohnt es sich, zunächst die bestehende Raufutter- und Gesamtration zu betrachten.
Je nach Fütterungskonzept können stärkereiche Getreidearten, proteinliefernde Pflanzen, fetthaltige Saaten oder faserreiche Futterkomponenten relevant sein.
Auch die tatsächlichen Herstellerinformationen helfen dir dabei, unterschiedliche Futtermittel einzuordnen.
Worauf du beim Kauf achten solltest
- Futtermittelart: Handelt es sich um ein Einzelfuttermittel oder ein entsprechend gekennzeichnetes Misch- beziehungsweise Ergänzungsfuttermittel?
- Zusammensetzung: Welche Ausgangsstoffe und Nährstoffe sind enthalten?
- Analytische Bestandteile: Welche Gehalte an Rohprotein, Rohfett, Rohfaser oder Stärke sind angegeben?
- Verarbeitung: Wurde das Futtermittel mechanisch, thermisch oder auf andere Weise aufbereitet?
- Zubereitung: Muss das Produkt eingeweicht oder entsprechend vorbereitet werden?
- Fütterungsmenge: Welche Dosierung empfiehlt der Hersteller?
- Lagerung: Welche Bedingungen gelten für die Aufbewahrung und Haltbarkeit?
Eine bedarfsgerechte Fütterung entsteht durch die Zusammenstellung aller verwendeten Futterkomponenten.
Deshalb sollte die Auswahl zusätzlicher Futtermittel nicht allein anhand allgemeiner Gesundheits- oder Leistungsversprechen erfolgen.
Im Pferdefuttershop kannst du Getreide und Einzelfutter für Pferde online kaufen, verschiedene Futtermittel vergleichen und gezielt passende Produkte für dein Fütterungskonzept auswählen.
Entdecke jetzt unser Sortiment an Getreide und Einzelfuttermitteln für Pferde. Vergleiche Hafer, Gerste, Mais, Heucobs, Luzerne, Esparsette, Leinsamen und Rübenschnitzel und finde geeignete Futterkomponenten für die tägliche Pferdefütterung.
Wichtig: Zusätzliche Futtermittel sollten immer im Zusammenhang mit der gesamten Ration eingesetzt werden. Beachte die jeweilige Fütterungsmenge, die erforderliche Zubereitung und die individuellen Anforderungen deines Pferdes.