Pferdefutter für Erholungs- und Aufbauphasen beim Pferd
Inhalt: 25 Kilogramm (0,77 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (1,21 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 25 Kilogramm (1,02 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 20 Kilogramm (0,92 €* / 1 Kilogramm)
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Inhalt: 25 Kilogramm (0,78 €* / 1 Kilogramm)
Inhalt: 15 Kilogramm (2,09 €* / 1 Kilogramm)
Bedarfsgerechte Pferdefütterung in besonderen Erholungsphasen
Nach einer tierärztlichen Behandlung, einem Eingriff, einer längeren Ruhepause oder einer Phase mit verminderter Futteraufnahme können sich die Anforderungen an die tägliche Pferdefütterung verändern. Bewegung, Appetit, Körpergewicht und die bisherige Ration sollten deshalb regelmäßig beobachtet und bei der Futterplanung berücksichtigt werden.
Im Mittelpunkt steht eine ausgewogene Versorgung, die zum aktuellen Bedarf des Pferdes passt und unnötig hohe Energie-, Stärke- oder Zuckermengen vermeidet. Je nach individueller Situation können strukturreiche Futtermittel, eingeweichte Raufutterprodukte, Mineralfutter oder ausgewählte Ergänzungsfuttermittel Bestandteil der Ration sein.
Im Pferdefuttershop findest du verschiedene Futtermittel für Pferde in sensiblen Erholungs- und Aufbauphasen. Welche Produkte geeignet sind, hängt unter anderem vom Ernährungszustand, der Raufutteraufnahme, der Haltung, dem Bewegungsumfang und den tierärztlichen Vorgaben ab.
Futterration individuell an Pferd und Belastung anpassen
Eine allgemeingültige Fütterung für jede Erholungsphase gibt es nicht. Während manche Pferde bei reduzierter Bewegung deutlich weniger Energie benötigen, müssen andere nach einer längeren Phase mit geringer Futteraufnahme langsam wieder an eine ausreichende Ration herangeführt werden.
Für die Rationsplanung sind insbesondere folgende Faktoren relevant:
- Körpergewicht und aktueller Ernährungszustand
- Alter, Rasse und Futterverwertung
- tägliche Bewegung und Dauer der Ruhephase
- Menge und Qualität des verfügbaren Raufutters
- Kauvermögen und Fressverhalten
- bisherige Kraft- und Mineralfutterration
- tierärztliche Empfehlungen und individuelle Einschränkungen
Futterumstellungen sollten grundsätzlich schrittweise erfolgen. Neue Futtermittel werden am besten zunächst in kleinen Mengen angeboten und über mehrere Tage in die bestehende Ration integriert. Dadurch lässt sich beobachten, wie gut das Pferd das neue Futter akzeptiert.
Bei deutlich reduziertem Appetit, anhaltender Gewichtsabnahme, auffälligem Kotabsatz oder anderen Veränderungen sollte die Fütterung mit der behandelnden Tierärztin, dem behandelnden Tierarzt oder einer qualifizierten Fütterungsberatung abgestimmt werden.
Raufutter als Grundlage der täglichen Pferderation
Heu und andere rohfaserreiche Futtermittel bilden auch während einer Ruhe- oder Aufbauphase die Basis der Pferdefütterung. Entscheidend sind eine hygienisch einwandfreie Qualität, eine zum Pferd passende Struktur und eine bedarfsgerechte Menge.
Das Raufutter sollte frei von sichtbarem Schimmel, starker Staubentwicklung und auffälligem Geruch sein. Mehrere über den Tag verteilte Fütterungszeiten können lange Fresspausen vermeiden. Die tatsächlich benötigte Menge richtet sich nach dem Körpergewicht, dem Trockensubstanzgehalt des Futters und der gesamten Rationsgestaltung.
Kann ein Pferd langstängeliges Heu nur eingeschränkt aufnehmen, kommen je nach Ursache eingeweichte Heucobs oder Wiesencobs als Raufutterergänzung beziehungsweise anteiliger Raufutterersatz infrage. Sie liefern Rohfaser und lassen sich durch die Zugabe von Wasser in eine weiche Konsistenz bringen.
Heucobs müssen entsprechend der Herstellerangabe vollständig eingeweicht werden. Die passende Menge und der mögliche Ersatzanteil sollten individuell berechnet werden, insbesondere wenn das Pferd nur wenig oder kein normales Heu aufnehmen kann.
Energieversorgung bei wenig Bewegung richtig planen
Bei Boxenruhe, kontrollierter Schrittbewegung oder einer längeren Trainingspause sinkt der Energieverbrauch häufig. Wird die bisherige Kraftfuttermenge unverändert weitergefüttert, kann die Ration mehr Energie liefern, als das Pferd aktuell benötigt.
Daher sollte zunächst geprüft werden, ob ein klassisches Kraftfutter überhaupt erforderlich ist. Viele leichtfuttrige Pferde können bei geringer Belastung überwiegend über geeignetes Raufutter und ein zur Gesamtration passendes Mineralfutter versorgt werden.
Besteht ein höherer Energiebedarf, kommen abhängig vom Pferd beispielsweise folgende Futtermittel infrage:
- rohfaserreiche Pferdemüslis
- stärkearme oder getreidefreie Mischfuttermittel
- eingeweichte Raufutterprodukte
- Luzerneprodukte
- unmelassierte Rübenschnitzel
- ölhaltige Futtermittel in angepasster Menge
Bezeichnungen wie „getreidefrei“, „stärkearm“ oder „zuckerreduziert“ sollten immer anhand der Produktdeklaration und der analytischen Bestandteile eingeordnet werden. Auch ein getreidefreies Pferdefutter ist nicht automatisch energiearm oder für jedes Pferd passend.
Protein und Aminosäuren bedarfsgerecht kombinieren
Proteine liefern Aminosäuren und gehören zu einer ausgewogenen Pferderation. Wie viel Protein ein Pferd benötigt, hängt unter anderem von seinem Körpergewicht, seinem Alter, der Qualität des Raufutters und seinem aktuellen Bewegungsumfang ab.
Während längerer Ruhephasen kann sich die Muskulatur verändern. Die Fütterung sollte deshalb ausreichend, aber nicht übermäßig mit hochwertigem Protein ausgestattet sein. Entscheidend ist nicht nur die Rohproteinmenge, sondern auch die Zusammensetzung der gesamten Ration.
Mögliche Proteinquellen in der Pferdefütterung sind:
- hochwertiges Heu
- Luzerne und Luzernecobs
- Gras- und Wiesencobs
- Soja- oder Leinsamenprodukte
- Ergänzungsfuttermittel mit ausgewählten Aminosäuren
Lysin, Methionin und Threonin zählen zu den Aminosäuren, die bei der Bewertung einer Ration berücksichtigt werden können. Ob eine zusätzliche Gabe sinnvoll ist, lässt sich jedoch nur anhand des Grundfutters und der übrigen eingesetzten Futtermittel beurteilen.
Mehr Protein ist nicht grundsätzlich besser. Eine unnötig hohe Zufuhr sollte ebenso vermieden werden wie eine dauerhaft unausgewogene Versorgung.
Mineralfutter passend zur Gesamtration auswählen
Wird während einer Ruhephase wenig oder kein mineralisiertes Kraftfutter gefüttert, sollte die Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen überprüft werden. Ein geeignetes Mineralfutter kann die Ration ergänzen, sofern seine Zusammensetzung zum Grundfutter und zum Bedarf des Pferdes passt.
Bei der Auswahl eines Mineralfutters sind unter anderem folgende Nährstoffe relevant:
- Calcium und Phosphor
- Magnesium
- Natrium
- Zink
- Kupfer
- Mangan
- Selen
- Vitamin E
Die genannten Nährstoffe erfüllen verschiedene ernährungsphysiologische Funktionen im Organismus. Daraus folgt jedoch nicht, dass eine zusätzliche oder besonders hohe Gabe grundsätzlich vorteilhaft ist. Vor allem bei Selen sollte die Gesamtzufuhr aus allen Futtermitteln berücksichtigt werden.
Mehrere Mineral- und Ergänzungsfutter sollten nicht ohne Prüfung miteinander kombiniert werden. Andernfalls können einzelne Nährstoffe unbeabsichtigt mehrfach zugeführt werden. Eine Rationsberechnung schafft hier Klarheit und hilft dabei, das Mineralfutter passend zur täglichen Heumenge und zu allen weiteren Futtermitteln auszuwählen.
Mash, Heucobs und eingeweichte Futtermittel einsetzen
Eingeweichte Futtermittel werden von vielen Pferden gern aufgenommen und können eine sinnvolle Möglichkeit sein, die Ration abwechslungsreich zu gestalten. Besonders häufig verwendet werden Mash, Heucobs, Wiesencobs und eingeweichte Rübenschnitzel.
Mash ist je nach Rezeptur als Ergänzungsfuttermittel oder Einzelfuttermittel erhältlich. Die Produkte unterscheiden sich deutlich hinsichtlich ihrer Zutaten, ihres Stärke- und Zuckergehalts sowie ihrer vorgesehenen Fütterungsmenge. Ein Blick auf die Deklaration ist daher wichtiger als die Produktbezeichnung allein.
Bei der Zubereitung sind folgende Punkte zu beachten:
- Einweichzeit und Wassermenge des Herstellers einhalten
- ausschließlich saubere Futtergefäße verwenden
- eingeweichtes Futter frisch verfüttern
- nicht gefressene Reste zeitnah entfernen
- neue Produkte langsam anfüttern
- die gefütterte Menge in die Gesamtration einrechnen
Eingeweichte Futtermittel enthalten durch die Zubereitung zusätzliches Wasser. Sie ersetzen jedoch nicht automatisch den freien Zugang zu sauberem, frischem Trinkwasser.
Pferdefutter für Erholungs- und Aufbauphasen online kaufen
Im Pferdefuttershop findest du eine vielseitige Auswahl an Pferdefutter für sensible Ruhe-, Erholungs- und Aufbauphasen. Das Sortiment umfasst unter anderem Heucobs, Wiesencobs, Mash, rohfaserreiche Müslis, stärkearme Pferdefutter, Luzerneprodukte, Mineralfutter und weitere Ergänzungsfuttermittel.
Achte bei der Produktauswahl nicht allein auf einzelne Werbeaussagen, sondern auf die vollständige Deklaration, die Fütterungsempfehlung und die Zusammensetzung der gesamten Tagesration. Besonders wichtig sind die verfütterte Heumenge, der aktuelle Bewegungsumfang und alle bereits eingesetzten Mineral- und Ergänzungsfutter.
Für die Zusammenstellung einer passenden Ration empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
- Körpergewicht und Ernährungszustand möglichst genau einschätzen.
- Menge und Qualität des täglichen Raufutters erfassen.
- Den aktuellen Energiebedarf anhand der Bewegung berücksichtigen.
- Bestehende Kraft-, Mineral- und Ergänzungsfutter vollständig einbeziehen.
- Neue Futtermittel langsam und in kleinen Mengen anfüttern.
- Tierärztliche Fütterungsvorgaben konsequent beachten.
Bei Pferden nach einer Erkrankung, einem Eingriff oder einer Verletzung ersetzt die Auswahl eines Futtermittels keine tierärztliche Untersuchung oder Behandlung. Mit einer sorgfältig zusammengestellten, regelmäßig überprüften Ration lässt sich jedoch eine bedarfsgerechte Versorgung während besonderer Fütterungsphasen sicherstellen.