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Braunes Pferd steht aufmerksam auf einer blühenden Wiese – Symbolbild für das Erkennen eines Magnesiummangels beim Pferd.

Magnesiumversorgung beim Pferd: Bedarf, Fütterung und Rationskontrolle

Magnesium gehört zu den wichtigen Mengenelementen in der Pferdefütterung. Wie gut ein Pferd mit Magnesium versorgt ist, lässt sich jedoch nicht zuverlässig anhand einzelner Verhaltensweisen oder körperlicher Auffälligkeiten beurteilen. Unruhe, eine veränderte Bewegungsqualität, nachlassende Leistungsbereitschaft oder angespannte Muskulatur können zahlreiche Ursachen haben und sind kein eindeutiger Beleg für einen Magnesium-Mangel.

Für eine sachgerechte Einschätzung sollten deshalb immer die gesamte Futterration, die Qualität des Raufutters, die Haltungsbedingungen, das Trainingspensum und der allgemeine Zustand des Pferdes berücksichtigt werden. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Bedeutung Magnesium in der Pferdefütterung hat, wann eine Überprüfung der Versorgung sinnvoll sein kann und worauf du bei Mineralfutter und magnesiumhaltigem Ergänzungsfutter achten solltest.

Warum ist Magnesium für Pferde wichtig?

Magnesium ist ein natürlicher Bestandteil des Pferdekörpers und an verschiedenen physiologischen Abläufen beteiligt. Der Mineralstoff kommt unter anderem in Knochen, Muskulatur und weiteren Körpergeweben vor. Über das tägliche Futter muss dem Pferd daher eine zum individuellen Bedarf passende Menge zur Verfügung stehen.

Wie hoch der Magnesiumbedarf eines Pferdes ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören insbesondere:

  • Körpergewicht und Alter
  • Erhaltungsbedarf oder Arbeitsleistung
  • Zusammensetzung der Gesamtration
  • Magnesiumgehalt von Heu, Weidegras und Ergänzungsfutter
  • Aufnahme anderer Mineralstoffe
  • Schweißverluste bei Arbeit und hohen Temperaturen
  • allgemeiner Gesundheits- und Ernährungszustand

Der tatsächliche Magnesiumgehalt des Grundfutters kann deutlich schwanken. Bodenbeschaffenheit, Pflanzenbestand, Düngung, Erntezeitpunkt, Lagerung und Futterqualität beeinflussen die Nährstoffzusammensetzung von Heu und Weidegras. Eine rein optische Beurteilung des Raufutters reicht deshalb nicht aus, um die Mineralstoffversorgung sicher einzuschätzen.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Rationsgestaltung bei Pferden, die regelmäßig gearbeitet werden, stark schwitzen oder sehr einseitig gefüttert werden. Auch bei einer Umstellung von Stall, Weide, Trainingsumfang oder Grundfutter sollte die Mineralstoffversorgung neu betrachtet werden. Ein automatisch erhöhter Magnesiumbedarf lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Entscheidend bleibt die Berechnung der gesamten Tagesration.

Mögliche Hinweise auf eine unausgewogene Magnesiumversorgung

Eine unausgewogene Mineralstoffversorgung kann nicht anhand eines einzelnen Merkmals erkannt werden. Viele Veränderungen, die umgangssprachlich mit einem Magnesium-Mangel in Verbindung gebracht werden, treten auch bei Trainingsfehlern, Schmerzen, Erkrankungen, ungeeigneter Ausrüstung, Überforderung, mangelnder Bewegung oder ungünstigen Haltungsbedingungen auf.

Die folgenden Beobachtungen sind daher keine Diagnose. Sie können lediglich Anlass sein, Fütterung, Haltung und Gesundheitszustand genauer überprüfen zu lassen.

Nervosität und Schreckhaftigkeit

Wirkt ein Pferd plötzlich unruhiger, reizbarer oder schreckhafter als gewohnt, sollte zunächst die Gesamtsituation betrachtet werden. Veränderungen innerhalb der Herde, ein Stallwechsel, ungewohnte Trainingsanforderungen, Bewegungsmangel, Schmerzen oder eine unpassende Futterration können das Verhalten beeinflussen.

Eine Magnesiumergänzung ist nicht automatisch die passende Antwort auf nervöses Verhalten. Vor dem Einsatz eines Ergänzungsfutters sollte geprüft werden, wie viel Magnesium bereits über Heu, Weide, Kraftfutter und Mineralfutter aufgenommen wird.

Angespannte oder feste Muskulatur

Eine feste Muskulatur, Schwierigkeiten beim Loslassen oder eine veränderte Bewegungsqualität können unterschiedliche Ursachen haben. Neben der Fütterung kommen beispielsweise Trainingsaufbau, Regenerationszeiten, Sattelpassform, Hufbearbeitung, Untergrund und gesundheitliche Faktoren infrage.

Solche Beobachtungen sollten deshalb nicht vorschnell als Magnesium-Mangel eingeordnet werden. Bei anhaltenden Auffälligkeiten ist eine fachliche Beurteilung durch Tierarzt, Physiotherapeut, Trainer oder qualifizierte Fütterungsberatung sinnvoll.

Muskelzittern, Zuckungen oder Krämpfe

Muskelzittern, wiederkehrende Zuckungen oder krampfartige Erscheinungen sind keine typischen Alltagssignale, die allein über ein Ergänzungsfutter gelöst werden sollten. Sie können auf unterschiedliche und teilweise ernste Ursachen hinweisen.

Treten solche Symptome plötzlich, stark oder wiederholt auf, sollte das Pferd zeitnah tierärztlich untersucht werden. Eine eigenständige hoch dosierte Magnesiumgabe kann eine notwendige Diagnostik nicht ersetzen.

Nachlassende Leistungsbereitschaft und schnelle Ermüdung

Wenn ein Pferd weniger leistungsbereit wirkt, schneller ermüdet oder längere Erholungsphasen benötigt, kommen zahlreiche Ursachen infrage. Dazu zählen beispielsweise ein unpassender Trainingszustand, eine unzureichende Energie- oder Eiweißversorgung, Erkrankungen, Schmerzen, Flüssigkeitsverluste oder eine insgesamt unausgewogene Ration.

Eine Überprüfung der Mineralstoffversorgung kann Teil der Ursachenklärung sein. Aus einem Leistungsabfall allein lässt sich jedoch kein spezifischer Magnesiumbedarf ableiten.

Auffälligkeiten in belastenden Situationen

Transport, Turniere, Stallwechsel, Herdenveränderungen oder ungewohnte Trainingssituationen können Pferde unterschiedlich stark beanspruchen. Eine gut strukturierte Haltung mit ausreichend Raufutter, Bewegung, Sozialkontakt und verlässlichen Abläufen bildet eine wichtige Grundlage für ein pferdegerechtes Management.

Magnesiumhaltiges Pferdefutter ist kein Beruhigungsmittel. Es sollte nicht mit dem Versprechen eingesetzt oder beworben werden, Stress, Angst oder Schreckhaftigkeit zu beseitigen. Eine Ergänzung kommt nur infrage, wenn sie zur ermittelten Ration und zum tatsächlichen Versorgungsbedarf passt.

Welche Pferde benötigen besondere Aufmerksamkeit?

Grundsätzlich sollte die Mineralstoffversorgung jedes Pferdes regelmäßig überprüft werden. Besondere Aufmerksamkeit kann bei Pferden sinnvoll sein, deren Fütterung, Haltung oder Arbeitsbelastung sich verändert hat.

Dazu gehören beispielsweise:

  • Sport- und Freizeitpferde mit regelmäßigem Trainingspensum
  • Pferde, die bei Arbeit oder hohen Temperaturen stark schwitzen
  • Pferde mit sehr raufutterbetonter und nicht berechneter Ration
  • Pferde ohne passend ausgewähltes Mineralfutter
  • ältere Pferde mit verändertem Fressverhalten
  • Pferde mit eingeschränkter Raufutteraufnahme
  • Pferde während einer Futter- oder Haltungsumstellung
  • Pferde mit stark schwankender Weide- und Heuqualität
  • Pferde, die mehrere Ergänzungsfuttermittel gleichzeitig erhalten
  • Pferde, bei denen bereits Auffälligkeiten in Fütterung oder Allgemeinzustand bestehen

Auch sensible oder leicht erregbare Pferde werden häufig mit Magnesiumprodukten gefüttert. Das Verhalten allein ist jedoch kein zuverlässiger Maßstab für den Bedarf. Gerade bei diesen Pferden sollten Haltungsbedingungen, Bewegungsangebot, Trainingsgestaltung, Raufuttermenge und Energieversorgung zuerst geprüft werden.

Ursachen einer unzureichenden Magnesiumversorgung

Eine nicht bedarfsgerechte Versorgung entsteht häufig nicht durch einen einzigen Faktor. Meist spielen die Zusammensetzung des Grundfutters, die Auswahl des Mineralfutters und die übrigen Bestandteile der Ration zusammen.

Schwankende Mineralstoffgehalte im Grundfutter

Heu und Weidegras bilden bei den meisten Pferden die Grundlage der täglichen Fütterung. Ihr Magnesiumgehalt ist jedoch nicht konstant. Unterschiede können unter anderem durch Standort, Pflanzenbestand, Boden, Düngung, Schnittzeitpunkt, Witterung und Lagerung entstehen.

Auch hochwertig aussehendes Heu kann hinsichtlich seiner Mineralstoffgehalte von den Durchschnittswerten abweichen. Wer die Versorgung möglichst genau beurteilen möchte, kann eine repräsentative Grundfutteranalyse durchführen lassen und die Ergebnisse in eine Rationsberechnung einbeziehen.

Veränderte Anforderungen durch Training und Schwitzen

Bei Arbeit und hohen Außentemperaturen verliert das Pferd über den Schweiß Wasser und Elektrolyte. Wie diese Verluste ausgeglichen werden sollten, hängt von Dauer und Intensität der Belastung, den klimatischen Bedingungen sowie der übrigen Fütterung ab.

Bei stark schwitzenden Pferden sollte daher nicht ausschließlich Magnesium betrachtet werden. Auch die Versorgung mit Wasser, Natrium, Chlorid, Kalium und weiteren Rationsbestandteilen spielt eine Rolle. Elektrolyt- und Mineralfutter sollten passend zur tatsächlichen Belastung eingesetzt werden.

Veränderungen von Haltung und Fütterung

Stallwechsel, neue Herdenkonstellationen, längere Transporte oder ein verändertes Trainingsprogramm können Fressverhalten und Tagesablauf beeinflussen. Frisst ein Pferd zeitweise weniger Raufutter oder wird die Futterration umgestellt, verändert sich möglicherweise auch die Mineralstoffaufnahme.

Das bedeutet nicht automatisch, dass eine zusätzliche Magnesiumgabe erforderlich ist. Sinnvoller ist es, zunächst die tatsächliche Futteraufnahme zu erfassen und anschließend die Gesamtration zu beurteilen.

Unausgewogene Gesamtration

Mineralstoffe sollten nicht isoliert betrachtet werden. Die Versorgung ergibt sich aus allen aufgenommenen Futtermitteln, darunter:

  • Heu und Weidegras
  • Kraft- und Krippenfutter
  • Mineralfutter
  • Mash und Müslis
  • Einzelfuttermittel
  • Elektrolytprodukte
  • Lecksteine
  • weitere Ergänzungsfuttermittel

Werden mehrere Produkte miteinander kombiniert, kann es zu unnötigen Überschneidungen kommen. Deshalb sollten die deklarierten Gehalte und empfohlenen Tagesmengen aller Futtermittel berücksichtigt werden. Eine höhere Zufuhr ist nicht automatisch vorteilhaft.

Kann man die Magnesiumversorgung beim Pferd testen?

Die Beurteilung der Magnesiumversorgung sollte nicht ausschließlich anhand äußerer Beobachtungen erfolgen. Auch einzelne Laborwerte liefern nicht in jeder Situation eine vollständige Aussage über die gesamte Versorgungslage.

Eine fachgerechte Einschätzung kann mehrere Bausteine umfassen:

  • tierärztliche Untersuchung bei körperlichen oder verhaltensbezogenen Auffälligkeiten
  • Erfassung aller täglich gefütterten Futtermittel und Mengen
  • Kontrolle der tatsächlichen Raufutteraufnahme
  • Analyse einer repräsentativen Heu- oder Grundfutterprobe
  • Berechnung der gesamten Ration
  • Berücksichtigung von Körpergewicht, Alter, Haltung und Arbeitsleistung
  • Prüfung der Deklarationen bereits eingesetzter Mineral- und Ergänzungsfutter
  • gegebenenfalls weitere Untersuchungen nach tierärztlicher Empfehlung

Ein Blutbild kann im Rahmen einer tierärztlichen Untersuchung wichtige Hinweise liefern. Die Interpretation sollte jedoch immer durch den Tierarzt und im Zusammenhang mit weiteren Befunden erfolgen. Ein einzelner Laborwert ist nicht gleichbedeutend mit einer vollständigen Rationsbewertung.

Auch eine Heuanalyse allein bestätigt keinen körperlichen Mangel. Sie zeigt zunächst, welche Nährstoffmengen in der untersuchten Probe enthalten sind. Erst zusammen mit der aufgenommenen Futtermenge und den übrigen Bestandteilen der Ration lässt sich einschätzen, ob die Versorgung rechnerisch zum Bedarf des Pferdes passt.

Bedarfsgerechte Fütterung und Magnesiumergänzung

Die Grundlage einer ausgewogenen Pferdefütterung ist ausreichend geeignetes Raufutter. Ergänzend kann ein zum Pferd und zur Ration passendes Mineralfutter eingesetzt werden. Ob zusätzlich ein magnesiumhaltiges Ergänzungsfutter benötigt wird, sollte anhand der vorhandenen Versorgung entschieden werden.

Mineralfutter als Basis der Rationsgestaltung

Ein Mineralfutter dient dazu, die Grundration gezielt zu ergänzen. Bei der Auswahl sollten nicht nur der Magnesiumgehalt, sondern auch die übrigen Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und die empfohlene Tagesmenge berücksichtigt werden.

Wichtige Auswahlkriterien sind:

  • passend zum vorhandenen Grund- und Kraftfutter
  • geeignet für Alter und Nutzung des Pferdes
  • nachvollziehbare Deklaration
  • praktikable Tagesdosierung
  • Berücksichtigung bereits gefütterter Ergänzungsprodukte
  • Anpassung an die analysierte oder berechnete Ration

Ein Mineralfutter sollte nicht allein nach möglichst hohen Einzelwerten ausgewählt werden. Entscheidend ist, wie das Produkt die bestehende Ration ergänzt.

Magnesium gezielt ergänzen

Ein magnesiumhaltiges Ergänzungsfutter kann infrage kommen, wenn die Rationsberechnung eine entsprechende Versorgungslücke erkennen lässt oder eine fachkundige Beratung die Ergänzung empfiehlt.

Vor der Auswahl eines Produkts sollte geklärt werden:

  • Wie viel Magnesium nimmt das Pferd bereits täglich auf?
  • Welche Magnesiumverbindungen enthält das Produkt?
  • Wie hoch ist die empfohlene Tagesmenge?
  • Werden gleichzeitig weitere Mineral- oder Elektrolytprodukte gefüttert?
  • Ist das Produkt für eine dauerhafte oder zeitlich begrenzte Ergänzung vorgesehen?
  • Passt die Ergänzung zur Fütterungsempfehlung und zum Einsatzzweck?

Die Dosierungsangaben des Herstellers sollten beachtet werden. Eine eigenständige Vervielfachung der empfohlenen Menge ist nicht sinnvoll. Auch eine zeitlich unbegrenzte Ergänzung sollte regelmäßig hinterfragt werden, insbesondere wenn sich Grundfutter, Weidegang, Trainingsumfang oder weitere Futterbestandteile ändern.

Haltung und Management mit einbeziehen

Fütterung ist nur ein Teil des Gesamtmanagements. Bei nervösem Verhalten, angespannter Muskulatur oder nachlassender Leistungsbereitschaft sollten auch folgende Punkte geprüft werden:

  • ausreichende und möglichst gleichmäßige Raufutterversorgung
  • bedarfsgerechte Energie- und Eiweißzufuhr
  • tägliche Bewegung und geeigneter Weide- oder Auslaufzugang
  • Sozialkontakt zu anderen Pferden
  • ausreichende Ruhe- und Regenerationszeiten
  • geeignete Trainingsintensität
  • passende Ausrüstung und Sattelkontrolle
  • regelmäßige Zahn- und Hufkontrollen
  • sichere Wasserversorgung
  • pferdegerechte Stall- und Herdenbedingungen

Ein Ergänzungsfutter kann Defizite in Haltung, Training oder medizinischer Versorgung nicht ausgleichen.

Hinweis: Bei Krämpfen, deutlichem Muskelzittern, Koliksymptomen, Bewegungsstörungen, anhaltendem Leistungsabfall, Fressunlust oder plötzlich verändertem Verhalten sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden. Futtermittel und Ergänzungsfutter ersetzen keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.

Häufige Fragen zur Magnesiumversorgung beim Pferd

Wie erkenne ich einen Magnesium-Mangel beim Pferd?

Ein Magnesium-Mangel lässt sich nicht zuverlässig anhand einzelner Symptome erkennen. Nervosität, Schreckhaftigkeit, eine feste Muskulatur oder nachlassende Leistungsbereitschaft können viele verschiedene Ursachen haben.

Für eine belastbare Einschätzung sollten die gesamte Fütterung, die aufgenommene Raufuttermenge, Haltung, Training und Gesundheitszustand betrachtet werden. Eine Grundfutteranalyse und professionelle Rationsberechnung können helfen, die rechnerische Versorgung zu beurteilen. Bei gesundheitlichen Auffälligkeiten ist eine tierärztliche Untersuchung erforderlich.

Kann Magnesium mein Pferd ruhiger machen?

Magnesium ist kein Beruhigungsmittel. Aus nervösem oder schreckhaftem Verhalten lässt sich nicht automatisch ein erhöhter Magnesiumbedarf ableiten.

Ist die Ration rechnerisch nicht bedarfsdeckend, kann sie mit einem geeigneten Futtermittel angepasst werden. Konkrete Versprechen, dass ein Magnesiumprodukt ein Pferd ruhiger, gelassener oder weniger ängstlich macht, sind jedoch nicht sachgerecht. Verhalten wird unter anderem von Haltung, Training, Erfahrung, Gesundheitszustand und individueller Veranlagung beeinflusst.

Wie lange dauert es, bis eine Magnesiumergänzung einen Unterschied macht?

Dafür gibt es keinen allgemein gültigen Zeitraum. Ob überhaupt eine Veränderung beobachtet wird, hängt davon ab, ob zuvor tatsächlich eine Versorgungslücke bestand und ob die ausgewählte Ergänzung zur gesamten Ration passt.

Aussagen wie „wirkt nach wenigen Tagen“ oder „verbessert die Muskulatur innerhalb weniger Wochen“ sind ohne gesicherte Grundlage nicht seriös. Die Ration sollte über einen angemessenen Zeitraum nach Fütterungsempfehlung eingesetzt und anschließend fachlich neu bewertet werden.

Kann ein Pferd zu viel Magnesium aufnehmen?

Eine unnötige oder überhöhte Zufuhr sollte vermieden werden. Insbesondere bei der Kombination mehrerer Mineral-, Elektrolyt- und Ergänzungsfutter können sich Nährstoffmengen addieren.

Deshalb ist es wichtig, alle eingesetzten Futtermittel gemeinsam zu betrachten und die jeweiligen Herstellerangaben einzuhalten. Bei Vorerkrankungen, auffälligen Laborbefunden oder einer geplanten hoch dosierten Ergänzung sollte die Fütterung mit dem behandelnden Tierarzt oder einer qualifizierten Fütterungsberatung abgestimmt werden.

Welche Pferde benötigen besonders häufig eine Überprüfung der Magnesiumversorgung?

Eine Überprüfung kann insbesondere bei Pferden sinnvoll sein, deren Ration oder Belastung sich verändert hat. Dazu zählen beispielsweise stark arbeitende und schwitzende Pferde, ältere Pferde mit geringerer Futteraufnahme sowie Pferde nach einem Wechsel von Heu, Weide, Stall oder Mineralfutter.

Auch bei sensiblen oder nervösen Pferden wird häufig über Magnesium nachgedacht. Das Verhalten allein bestätigt jedoch keinen Mehrbedarf. Vor einer Ergänzung sollte deshalb die gesamte Ration kontrolliert werden.

Reicht ein normales Mineralfutter aus?

Ob ein Mineralfutter ausreicht, hängt von seiner Zusammensetzung, der gefütterten Tagesmenge und der übrigen Ration ab. Ein zum Grundfutter passendes Mineralfutter kann bei vielen Pferden die erforderliche Ergänzung liefern.

Enthält die Gesamtration bereits bedarfsgerechte Magnesiummengen, ist ein zusätzliches Magnesiumprodukt in der Regel nicht allein aufgrund allgemeiner Verhaltensbeobachtungen erforderlich. Zeigt die Rationsberechnung dagegen eine relevante Lücke, kann eine gezielte Ergänzung geprüft werden.

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Eggersmann PROFI Magnesium
Verpackung: 1 kg
Nervosität, mangelhafte Ausdauer, verringerte Leistungsbereitschaft und reduzierte Belastbarkeit können ihre Ursache in einer Unterversorgung mit dem wichtigen Mineralstoff Magnesium haben.Bei einer Unterversorgung mit Magnesium verliert die Herz- und Skelettmuskulatur ihre Leistungsfähigkeit. Magnesium ist daher ein überaus wichtiger Faktor für den Nerven- und Muskelstoffwechsel. Auch durch hohe körperliche Belastungen können Mangelsituationen entstehen.Die Vorteile auf einen Blick:- geringe Dosierung- mit hocheffizientem organisch gebundenem Magnesium (Magnesiumfumarat), Tryptophan und B-Vitaminen - beugt Mangelsituationen vor und fördert eine lockere Muskulatur- kann Schreckhaftigkeit und Unruhen verhindern- für Entspannung und Konzentration auch in stressreichen Situationen

34,85 €*
Marstall Magnesium (ehem. Piano)
Verpackung: 1 kg
marstall Magnesium sorgt als hochwertiger Futterzusatz bei Magnesiummangel für ein gutes Nervenkostüm, für eine lockere Muskulatur und für eine schnelle Regeneration nach Beanspruchung.marstall Magnesium unterstützt das Pferd, mental und körperlich zu entspannen.Wird dem Körper Magnesium entzogen, können Verspannungen, Angstzustände und Krämpfe auftreten. Gezielte Magnesiumgaben unterstützen die Muskulatur dabei zu entspannen. marstall Magnesium enthält die für den Körper besonders gut verfügbare organische Form Magnesium-Fumarat sowie die Vitamine B und E, Calcium und Selen. Diese Kombination begünstigt, freie Radikale abzubauen und den Energiestoffwechsel sowie die Sauerstoffversorgung der Muskelzellen zu optimieren.marstall Magnesium beruhigt das Nervensystem auf Basis organischer Magnesiumverbindungen und unterstützt eine rasche Regeneration nach Beanspruchung.

32,50 €*
50+ Verkauft
Dr. Weyrauch Mg Magnesium
Verpackung: 1 kg
Die erste Wahl bei MuskelverspannungenEin Mangel an Magnesium zeigt sich beim Pferd erst dann im Blutbild, wenn bereits bis zu einem Drittel der Reserven aus dem Knochen mobilisiert wurden. Bis dahin können bereits Unruhe, Angstzustände, Verspannungen, Beweglichkeitseinschränkungen (Blockaden), ein schleppender Muskelaufbau oder sogar Koliken als typische Symptome auftreten.Die Bedeutung dieses Mengenelements, dessen Resorption aus Kraftfutter besser als aus Raufutter erfolgt, erlangt gerade bei einer überwiegend getreidefreien Ernährung eine ganz besondere Bedeutung.Magnesium und seine Essentialität die KnochengesundheitMagnesium ist maßgeblich an der Ausbildung der Knochenmatrix beteiligt. Der Anteil an Magnesium im Knochen beträgt tatsächlich fast 12 Prozent. Ein Mangel an Magnesium kann daher den Aufbau und die Elastizität von Knochen, aber auch die Qualität der Zähne beeinträchtigen. So ist auch bei ausreichender Calciumaufnahme keine ausreichende Kalzifizierung des Knochens - aufgrund der durch den Magnesiummangel eingeschränkte Wirksamkeit von Parathormon und Vitamin D3 - gewährleistet (Jeroch/Simon/Zentek 2012).Bei einem Mangel an Magnesium kann es zu pathologischen Calciumablagerungen (z.B. Harngries, überbeine) kommen. Der Muskelstoffwechsel ist gestört und zeigt sich in einer übersäuerten, sich nicht lösen wollenden und verkrampften Muskulatur, die auch auf den Verdauungsbereich übergreifen kann. So können sich Spannungszustände in Magenproblemen, Magenentleerungstörungen, Schlundverstopfungen und spastischen Koliken zeigen.Diese Form von Spasmen können je nach Individuum von der Muskulatur der Augen bis hin zur Muskulatur der Lunge und entsprechenden Beschwerden reichen.Magnesium in der Ausbildung des jungen PferdesDer Magnesiumbedarf des Pferdes steigt in Zeiten des körperlichen Wachstums, bei körperlichen Anstrengungen durch die Muskelentwickung sowie in Stress-Situationen überdimensional an. Die Deckung des Magnesiumbedarfs durch Heu unterliegt Schwankungen. Ein Ausgleich durch anorganische Salze gestaltet sich verglichen mit organisch gebundenen Verbindungen fraglich. Anorganische Magnesiumverbindungen, wie Magnesiumsulfat (Bittersalz), Magnesiumoxid (Bittererde) oder Magnesiumcarbonat (Bitterspat) haben stark hygroskopische Eigenschaften und können bei hohen Dosierungen zu Durchfall führen. Daher haben Pferdebesitzer oft das Gefühl, dass ein Magnesiumpräparat nicht geholfen hätte. Eine Magnesiumsubstitution sollte man bei Blutwerten unter 0,8mmol/l ins Auge fassen.dr. Weyrauch Mg MagnesiumMg Magnesium enthält ausschließlich rein organisch gebundenes und damit hochverfügbares Magnesium in Form von Magnesiumcitrat in einer zarten Kräutermelange. Fütterungsversuche zeigten eindeutig, dass dr. WEYRAUCH Mg Magnesium von Pferden gerne gefressen wird und eine rasche Wirkung zeigt. Bereits ein 10tägiger Fütterungsversuch zeigte an 20 Pferden mit nachgewiesenen Magnesiumdefiziten im Blut deutlich mehr Gelassenheit und Ruhe. Vergleiche mit der Fütterung von reinem chemischen Magnesiumcitrat zeigten, dass Magnesiumcitrat in Einklang mit einem spezifischen Kräuterpotpourrie den Transport beschleunigt und die Ankunft im Zielort (Gewebe) sichert.Die Bioverfügbarkeit von Magnesiumcitrat ist der von Magnesiumoxid um das 3,5 fache überlegen.Mit 3 Meßlöffel Magnesium (45g) erhält das Großpferd hochbioverfügbare 5 Gramm Magnesium, die dem Stoffwechsel umgehend zur Verfügung gestellt werden können. Dies ist vor allem interessant für Pferde während oder nach Klinikaufenthalten, für aktiv eingesetzte Hochleistungs- und Sportpferde sowie Stuten bei vorzeitigem Einsatz der Wehen. Bei Pferden mit Spannungsneigung in der Muskulatur ist Mg Magnesium von dr.WEYRAUCH der erste Schritt in eine lockerere Muskulatur. Im Blut ermittelte Defizite werden innerhalb von 14 Tagen auf diese Art ausgeglichen. Die Pferde wirken gelassener, rittiger und ruhiger. Der Einsatz von Mg Magnesium beim jungen Pferd in der Ausbildung halten wir für obligat!

49,00 €*
Equipower Magnesium
Verpackung: 750 gr.
Ergänzungsfuttermittel für Pferde Steigerung der nervlichen Belastbarkeit Verbesserung des Wohlbefindens Minderung von Stressreaktionen EquiPower - Magnesium bewirkt durch das Zusammenspiel von Magnesium (Nervosität und Angst), Tryptophan (innere Ruhe) und Vitamin B12 (Nervenleistung) eine umfassende Stabilisierung des Nervensystems.EquiPower - Magnesium fördert die innere Ruhe und Gelassenheit bei gleichzeitiger Steigerung der Motivation, der Leistungsfähigkeit und des Wohlbefindens.Magnesiummangel beim Pferd Das Mineral Magnesium ist an vielen Prozessen im Stoffwechsel des Pferdes beteiligt. Einen Schwerpunkt hat das auch zu den Elektrolyten zählende Mineral in der Weiterleitung unterschiedlicher nervaler Reize. Es beeinflusst die Muskelkontraktion, beteiligt sich am enzymatischen Stoffwechsel und nimmt damit auch auf die Leistungsfähigkeit des Pferdes Einfluss. Einen Magnesiummangel erkennt man beim Pferd in erster Linie an möglichen Muskelkrämpfen oder -zittern. Häufig macht sich eine Übersensibilität des Pferdes bemerkbar. Es verhält sich plötzlich deutlich schreckhafter und nervöser. Unter Anstrengung und Stress nehmen die Anzeichen noch einmal deutlich zu. Magnesiumbedarf beim Pferd Im Regelfall kann der Bedarf an Magnesium über die Grundfütterung gedeckt werden. Dennoch werden bei Anstrengung größere Mengen an Magnesium über den Schweiß ausgeschieden. Auch über den Urin geht eine nicht unbeträchtliche Menge verloren. Im Wachstum oder während der Laktation ist der Bedarf ebenso erhöht. Daher ist ein Mangel an Magnesium bei Pferden im Training – insbesondere an heißen Tagen und Stuten mit Fohlen nicht ungewöhnlich. Es empfiehlt sich daher zusätzlich Magnesium zu verabreichen. Pferde sind gegenüber höheren Magnesiumgaben sehr tolerant; d.h. Überdosierungen werden i.d.R. ausgeschieden.

Inhalt: 0.75 Kilogramm (26,53 €* / 1 Kilogramm)

19,90 €*
Agrobs Magnesium Pur 800 gr.
Verpackung: 800 gr.
3-fach Komplex für lockere Muskeln und starke Nerven Drei unterschiedliche Magnesiumquellen in einem Produkt Für den gezielten Ausgleich eines Magnesiummangels Bei mentalem Stress und Nervosität Bei muskulären Problemen Getreide- und melassefrei  Für jeden Pferdetyp geeignet ADMR-konform PelletsAgrobs Magnesium Pur für den gezielten Ausgleich eines akuten MagnesiummangelsMagnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, der zahlreiche Körperfunktionen unterstützt. Besonders im Nerven- und Muskelgewebe, für die Knochengesundheit und die Regulierung des Herz-Kreislauf-Systems spielt Magnesium eine zentrale Rolle. Ein Mangel kann sich durch Unruhe, Nervosität, erhöhte Reizbarkeit oder muskuläre Verspannungen äußern. Auch fehlende Losgelassenheit und abnehmende Leistungsbereitschaft können die Folgen sein. Magnesium Pur von AGROBS® bietet die ideale Unterstützung, um einem Magnesiummangel vorzubeugen oder ihn gezielt auszugleichen. Ob im Sport- oder Freizeitbereich – Magnesium Pur fördert die Muskelentspannung, Nervenstärke und Mineralisierung der Knochen, damit das Pferd sein ganzes Potential entfalten kann.Der 3-fach Komplex kombiniert drei Magnesiumquellen für eine bestmögliche Versorgung: · Magnesiumcitrat und Magnesiumglycinat stehen dem Pferd als schnell verfügbare, organisch gebundene Magnesiumlieferanten zur Verfügung – z.B. bei körperlicher Anstrengung im Training und auf dem Turnier, vermehrtem Schwitzen oder akuten Stresssituationen. · Magnesiumoxid wird dagegen langsamer aufgenommen und sorgt für einen langfristigen Aufbau der körpereigenen Magnesiumreserven.Dank dieser durchdachten Kombination kann der Pferdekörper je nach Bedarf auf die passende Magnesiumquelle zurückgreifen. Die optimal abgestimmte Mischung sorgt zudem für eine erhöhte Aufnahme im Darm. Die getreide- und melassefreie Rezeptur basiert auf warmluftgetrockneten Wiesengräsern und -kräutern, sowie Leinsamen. Diese Zutaten sind nicht nur gesund, sondern auch besonders schmackhaft, sodass selbst mäkelige Pferde Magnesium Pur gerne fressen. Neben der hohen Akzeptanz erleichtert die praktische pelletierte Form die Dosierung und Anwendung im Alltag. Das Produkt ist ADMR-konform und eignet sich auch während der Turniersaison, um die Leistungsbereitschaft und das Wohlbefinden des Sportpferdes zu stärken.

Inhalt: 0.8 Kilogramm (36,88 €* / 1 Kilogramm)

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Flüssiges Ergänzungsfuttermittel für Pferde für ein starkes Nervensystem, eine verbesserte Konzentration, zur Erhaltung gesunder Knochen und Zähne sowie zur Unterstützung der Muskelfunktionen. Die flüssige Form sorgt für beste Akzeptanz dieses Futterergänzungsmittels. Die ausgewählten, organischen Magnesiumsalze sind besonders gut verträglich und können schnell aufgenommen werden, was insbesondere bei akutem Bedarf von großem Vorteil ist.Unterstützung der natürlichen MuskelfunktionSteigerung der KonzentrationErhaltung gesunder Knochen und Zähne

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Havens EquiForce Magnesium
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Mit einen hohen Gehalt an einfach aufnehmbarem Magnesium, welches für die Muskel- und Nervenfunktion von einem (Sport) Pferd sehr wichtig ist. Es ist die ideale Ergänzung für Pferde, die in stressigen Situationen schnell Spannung aufbauen. Desweiteren ist Magnesium ein wichtiger Baustein für das Pferdeskelett. Junge Pferde und Pferde im intensiven Training haben, aufgrund des Skelettwachstums und eines erhöhtem Stoffwechsels, auch einen höheren Magnesiumbedarf. Schon kleinste Mängel können zu Spannungen in Stresssituationen, geringerer Muskelelastizität, schlechterer Koordination, Spannungen und Steifheit der Muskeln führen.EQUIFORCE Magnesium hat den höchstmöglichen Gehalt an reinem Magnesium (Magnesiumoxide). Im Vergleich zu anderen (an) organischen Formen von Magnesium können die Pferde hier die höchste Konzentration an Magnesium aufnehmen.

Inhalt: 1.5 Kilogramm (14,83 €* / 1 Kilogramm)

22,25 €*
50+ Verkauft
St. Hippolyt Magnesium B12
Verpackung: 1 kg
Nährstoffe für Nerven- und MuskelzellenBei stressanfälligen Pferden zur Steigerung der nervlichen BelastbarkeitZur Verbesserung der NervenfunktionVerbesserung der Leistungsfähigkeit und KonzentrationMagnesium ist an mehr als 300 enzymatischen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Es hat wichtige Funktionen bei der Übertragung von Nervenimpulsen, der Hemmung von Stresshormonen und der Muskelkontraktion. Vitamin B12 ist von besonderer Bedeutung für die nervliche Belastbarkeit, Nervenleistung, Leistungsfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit und bei der Regeneration von Schleimhaut. Auch stimuliert es den Appetit und unterstützt die Futterverwertung. Ein Mangel an Magnesium und Vitamin B12 kann zu Muskel- und Nervenproblemen, verschlechterter Reaktionsfähigkeit, Arbeitsunlust, Stoffwechselproblemen, Stressanfälligkeit, Nervosität, verringerter psychischer und physischer Belastbarkeit, Erschöpfung, Appetitlosigkeit und mangelhafter Futterverwertung führen. "

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Salvana Magnesium Dragees
Verpackung: 750 gr.
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Inhalt: 0.75 Kilogramm (33,20 €* / 1 Kilogramm)

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